Noten zum TSV 1860 gegen Cottbus: Schifferl mit zwei folgenschweren Fehlern, auch Voet gibt keine gute Figur ab

Der TSV 1860 hat im Aufstiegskampf der 3. Liga den nächsten Rückschlag kassiert. Die Löwen unterlagen dem Konkurrenten Energie Cottbus klar mit 0:3 (0:2). Nach dem vierten Spiel ohne Sieg sind die Chancen auf den Aufstieg in die 2. Liga eher theoretisch.
THOMAS DÄHNE – NOTE 4: Chancenlos bei Engelhardts Doppelschlag per Kopf (29.) und aus kurzer Distanz (33.), bei dessen dritten Streich glitschte ihm der Ball weg (66.) – klarer Torwartfehler.
RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 5: Warf sich entschlossen nach einem Boziaris-Solo in dessen Schuss (15.), Gelb nach robustem Einsatz gegen Borgmann (25.). Dann zwei folgenschwere Fehler: Verlor erst das Kopfball-Duell gegen Engelhardt und dann den Cottbuser aus den Augen – zweimal schlug der Ball ein. Zur Pause raus.
MAX REINTHALER – NOTE 4: Eigentlich der Fels in der Löwen-Brandung, diesmal aber mit Unsicherheiten. Kassierte nach der Pause einen Beinschuss im Strafraum (53.), der ohne Folgen blieb.
Maier muss zur Halbzeit in der Kabine bleiben
SIEMEN VOET – NOTE 4: Die ersten beiden Gegentreffer fielen über seine Seite, vor allem bei der Entstehung des zweiten Tores sah er nicht gut aus. Brachte Dähne per Rückpass in Bedrängnis (59.).
TIM DANHOF– NOTE 4: Mittlerweile unumstrittener Stammspieler auf der rechten Außenbahn, machte bemüht und engagiert Meter. Insgesamt gelang auch ihm in der Offensivbewegung nicht viel.
PHILIPP MAIER – NOTE 4: Von Cigerci Mitte der ersten Hälfte getunnelt, ansonsten kaum sichtbar. Schluss nach 45 Minuten.
THORE JACOBSEN – NOTE 4: Nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre kehrte der Kapitän zurück in die Startelf. Bemüht dem Löwen-Spiel Struktur zu verleihen, klappte allerdings über weite Strecken nicht.
Lippmann mit Frustfoul
CLEMENS LIPPMANN – NOTE 5: Bemüht, gab aber ebenso wie Voet beim zweiten Gegentor keine gute Figur ab. Gefährliche Cottbus-Aktionen hatten zu oft über seine Seite ihren Ursprung. Frustfoul vor der Pause.
KEVIN VOLLAND – NOTE 4: Der Herzblut-Löwe schon zu Beginn auf dem ganzen Feld zu finden, bescherte 1860 den ersten Torschuss (23.) – weit daneben. Redlich bemüht Sechzigs Spiel Struktur zu geben.
JUSTIN STEINKÖTTER – NOTE 4: Bekam den Vorzug vor dem gegen Mannheim glücklosen Patrick Hobsch. Zu Beginn mit besserer Bindung zum Spiel, giftig in den Zweikämpfen, hing dann aber in der Luft. Glücklos kurz vor und nach der Pause.
Althaus belebt das 1860-Spiel
SIGURD HAUGEN – NOTE 4: Ebenso wie Volland aufopferungsvoll, bekam aber zu wenig Bälle. So konnte der Torjäger kaum Gefahr erzeugen. Vergab Topchance in der Schlussphase (87.).
LASSE FASSMANN – NOTE 3: Ersetze den schwachen Schifferl, direkt resolut im Zweikampf gegen Boziaris (54.), klärte nach Dähne-Ausflug einen Cigerci-Heber per Kopf (59.). Ordentliche Leistung.
SAMUEL ALTHAUS – NOTE 3: Kam für den blassen Maier, bediente Steinkötter mustergültig, Einsatz stimmte. Belebte das 1860-Spiel.
Joker Niederlechner im Pech
MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 4: Kam für Danhof (65.), sollte der rechten Seite neuen Schwung verleihen. Klappte nicht so recht.
FLORIAN NIEDERLECHNER – NOTE 3: Ersetzte Steinkötter (65.), scheiterte aus kurzer Distanz (74.) und wenig später am Pfosten (77.) – Pech!
PATRICK HOBSCH – OHNE NOTE: kam zu spät für eine Bewertung.