Noten zum TSV 1860 gegen Ansbach: Unterschieds-Löwe Wagner, Niederlechner beendet Durststrecke
VITUS EICHER – NOTE 3: Anfangs eher solider Ballverteiler, bevor er den Ball an seinen herannahenden Gegenspieler verteilte. Nach der folgenden Ecke machte er den Fehler wieder gut. Mit einer (folgenlosen) Ausnahme also verlässlicher Rückhalt.
MARK GEVORGYAN – NOTE 2: Mit die beste Saisonleistung des Rechtsverteidigers. Die ersten beiden Klärungsaktionen unter Bedrängnis gingen auf seine Kappe: wichtig vor allem sein Block in höchster Not. Später servierte er Wagner das 3:0.
FELIX WEBER – NOTE 2: Der Willens-Löwe. Machte hinten öfter Weber-Dinge, als er den ein oder anderen Gegenspieler robust "bearbeitete". Bei einer größeren Ansbacher Chance kam er nicht in den Zweikampf – dafür zog er nach einem Ballgewinn im Mittelfeld voll durch und schoss Sechzig zum Sieg.
Faßmann rettet auf der Linie nach Eicher-Patzer
LASSE FASSMANN – NOTE 2: Zweiter Rückkehrer in die Startelf, der bei der Wacker-Pleite verletzungsbedingt gefehlt hatte. Stand stabil, lieferte manch gute Spieleröffnung und die Rettung auf der Linie nach dem Eicher-Patzer (35.).
LANCE FIEDLER – NOTE 3: Hinten erledigte er seine Hausaufgaben, im Vorwärtsgang hielt er sich lange zurück. Warum eigentlich?
ERIC UHLMANN – NOTE 3: Diesmal gab er den Dressel-Ersatz in der Zentrale. Durchaus präsent, verlieh 1860 phasenweise Struktur und bereinigte einen Ansbacher Konter, nahm sich aber auch heraus, die ein oder andere Auszeit zu nehmen oder ein paar Fehlpässe zu spielen.
Deniz mit Traum-Freistoß
RAPHAEL WACH – NOTE 3: Trotz knalligen Schuhen (lachsrosa, nicht rot!) der etwas passivere Part der neuen Not-Doppelsechs – bis er die beste Schusschance an den Außenpfosten haarscharf vergab (26.).
RAPHAEL OTT – NOTE 4: Der rechte Wirbelwind ist bislang noch nicht so gut in Tritt gekommen wie Pendant Erdogan auf links. Dabei hat er Tempo und Technik, aber viel zu oft den Kopf unten. Dicke Chance geblockt (37.). Wann platzt der Knoten? Könnte dauern, musste humpelnd vom Feld.
TUNAY DENIZ – NOTE 2: Der Standard-Löwe. Diesmal wieder Zehner, aber öfter halblinks unterwegs und überhaupt recht aktiv. Begann das Spiel mit einem abgerutschten Einwurf und einem Steilpass jeweils genau in die Fänge von Keeper Leidenberger. Danach drehte er auf: Schuss ans Außennetz, Vorlage zum 2:0, Traum-Freistoß zum 4:0.
EMRE ERDOGAN – NOTE 3: Nicht so ein Wirbelwind wie in Burghausen. Präzise Vorarbeit für Ott kurz vor der Pause, sammelte auch defensiv ein paar Fleißpunkte. Seine Riesenchance zum 4:0 vergab er aber kläglich.
Wagner bereitet 1:0 mustergültig vor und trifft zum 3:0
FLORIAN NIEDERLECHNER – NOTE 3: Der Ladehemmungs-Löwe (vier Spiele torlos) war früh freistehend durch – knapp vorbei gezielt. Köpfte eine Ott-Flanke noch drüber, bevor er endlich goldrichtig stand und seine Durststrecke mit dem 2:0 per Kopf beendete. Endlich!
FABIO WAGNER – NOTE 2: Der Unterschieds-Löwe. Kam schon kurz vor der Pause für den verletzten Ott und zeigte nicht nur mit seiner ersten Aktion, was Ott phasenweise fehlte: volle Power, offenes Visier. Bereitete das 1:0 mustergültig vor, hämmerte ihn zum 3:0 rein.
CRISTIAN LEONE, BENEDIKT HOPPE, MATHWEW COLLINS und ARIAN CALDERON – OHNE NOTE: Kamen zu spät für eine Bewertung.
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