Noten zum TSV 1860 gegen Alemannia Aachen: Maier erst Übeltäter, dann Tor-Produzent – Volland mit Licht und Schatten

Der TSV 1860 trennt sich von Alemannia Aachen mit 2:2. So hat der AZ-Reporter die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski gesehen. Die Giesinger in der Einzelkritik.
Matthias Eicher
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
8  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Der TSV 1860 trennt sich von Alemannia Aachen mit 2:2.
Der TSV 1860 trennt sich von Alemannia Aachen mit 2:2. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Heike Feiner

Das dritte Unentschieden im dritten Spiel des Jahres 2026! Der TSV 1860 trennt sich von Alemannia Aachen mit 2:2 und tritt weiter auf der Stelle. Die Noten für die Löwen.

THOMAS DÄHNE – NOTE 3: Hatte beim Elfmeter das Nachsehen, sonst sah er mangels Arbeit viel zu. Beim 2:2 statt Weltklasse-Parade halt nur noch mit einer Hand dran, der Ball trotzdem drin.

RAPHAEL SCHIFFERL – NOTE 3: Ordentlicher Auftritt des Mannes, der rechts, öfter fast an der Außenbahn verteidigte. Schlug diesen einen Ball auf Masken-Joker Haugen. . .

MAX REINTHALER – NOTE 3: Stand erneut stabil und verteilte die Bälle von hinten heraus gut, wenn man von einem Fehlpass-Patzer absieht (15.)

Jacobsen wuchtet den Strafstoß rein

SIEMEN VOET – NOTE 3: Half früh auf der "falschen" Seite in Bedrängnis aus und wurde dafür von Reinthaler abgeklatscht. Schob auch nach vorne öfter beherzt an.

CLEMENS LIPPMANN – NOTE 4: Erst einmal defensiv gebunden, kaum Szenen. Nach der Pause auf links versetzt und etwas auffälliger, wobei 1860 auch immer wieder die Fünferkette anrühren musste.

THORE JACOBSEN – NOTE 2: Seine roten (!) Schuhe blitzten oft hervor, wenn beim TSV der Ball verteilt wurde. Bei manchem Aachener Angriff zeigte sich seine Routine ebenso wie bei einem schnellen 1860-Konter (45.). Wuchtete den Strafstoß zum 2:1 rein.

PHILIPP MAIER – NOTE 3: Unter der Woche wurde seine Vertragsverlängerung veröffentlicht. Beim 0:1 doppelter Übeltäter: erst der Ballverlust, dann den Elfmeter verursacht. Beim 1:1 gefeierter und erleichterter Tor-Produzent, zur Pause raus.

Jakob mit Patzern, bei seinen Hereingaben fehlte es an Präzision

KILIAN JAKOB – NOTE 4: Etwas offensiver als Pendant Lippmann, wenn er nicht gerade gekonnt als letzter Mann bei manchen Standards absicherte. Kurz vor der Pause zwei folgenlose Defensiv-Patzer in wenigen Sekunden, bei seinen Hereingaben fehlte es an der Präzision.

KEVIN VOLLAND – NOTE 3: Licht. Schatten, jede Menge Kampfgeist. Rieb sich auf, lief sich fest, wurde mehrfach rüde gefoult, lamentierte mehrfach. Steckte aber nie auf.

DAVID PHILIPP – NOTE 4: Nächste Startelf-Chance. Hätte einen Strafstoß bekommen müssen, vergab einmal knapp. Engagiert, aber glücklos.

Hobsch holt den Elfmeter raus, ansonsten unauffällig

PATRICK HOBSCH – NOTE 3: Schon wieder in der undankbaren Rolle des Knipsers, der auf Bälle lauern soll, die einfach nicht kommen wollen. Hatte auch kaum eine Chance, aber holte den Elfer raus.

MARVIN RITTMÜLLER – NOTE 4: Der rechte Schienenspieler kam zur Pause und konnte das Spiel der Blauen auch nicht entscheidend verbessern. Hing sich rein, hatte aber seine liebe Müh und Not.

DAMJAN DORDAN – NOTE 3: Der Junglöwe durfte ebenfalls im zweiten Durchgang ran und warf die Trümpfe Größe, Laufstärke und Unbekümmertheit rein.

SIGURD HAUGEN UND JUSTIN STEINKÖTTER – OHNE NOTE: Kamen zu spät für eine Bewertung.  

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
8 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Etty Buffmeyer am 01.02.2026 14:00 Uhr / Bewertung:

    Wieder mal Fußball zum Abgewöhnen, ohne Seele und ohne Spielidee. Trainerübergreifend fällt bei 1860 seit vielen Jahren auf, dass der ballführende Spieler die ärmste Sau ist, in Ermangelung an Abspieloptionen. Das "Kombinationsspiel" besteht zu 80% aus Quer- und Rückpässen, und nach vorne überlässt man es meist dem Zufall. Kauczinski ist ein ausgezeichneter Analytiker und hat auch gestern wieder sehr treffend das Spiel zusammengefasst. Worauf wir Fans nach wie vor warten ist eine brauchbare Spielidee, und die kann in diesem Club nur lauten: über laufintensive, kampfstarke und aggressive Grundtugenden ins Spiel kommen und dann auch spielerisch zum Erfolg kommen. Alle Trainer der letzten acht Jahre sind daran gescheitert. Deshalb hätte ich nach Giannikis gerne Magath bei 60 gesehen, weil er die Spieler fit gemacht und zum Laufen gebracht hätte. Geben wir Kauczinski bis zum Herbst die Zeit, diese Mannschaft zu formen und ihr seine Spielidee einzuimpfen.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • shark am 01.02.2026 11:00 Uhr / Bewertung:

    Das Spiel war nicht hochklassig ,dennoch interessant .und es begann für 60 sehr unglücklich mit dem Elfmeter,der berechtigt war
    60 hatte mit Meier einen Schwachpunkt und im Sturm war ohne Haugen wenig geboten.
    Werner hat zwar ca.8-10 Stürmer verpflichtet,jedoch genügt aktuell den Ansprüchen nur Haugen und mit Abstrichen Hobsch. Philipp muss mehr bringen-andernfalls sollte ein Nachwuchsspieler eine Chance bekommen. Ob Schröter nochmals eine Option ist,muss der Trainer sehen.
    Insgesamt leicht enttäuschend ,allerdings war Aachen auch stärker als erwartet

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • fussballfan am 01.02.2026 06:32 Uhr / Bewertung:

    Ich war seit langem wieder mal im Grünwalder Stadion. Tolle Stimmung, super Fans,kurz vor Schluss wurde ich ich noch Begünstigter einer Bierdusche. Gehört wohl dazu.
    Ehrlicher Fussball, was immer das für jeden einzelnen bedeutet.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.