Noten zu Würzburg gegen TSV 1860: Vier Vierer für die wackligen Final-Löwen, Haugen überragt wieder
THOMAS DÄHNE - NOTE 4: Die Nummer eins hütete auch im Pokalchen-Finale das Tor, wollte "Silberware" holen. Fing ein paar leicht einzufangende Bälle ein, parierte gegen Berisha im Nachfassen (25.), Farahnaks Freistoß dagegen sicher (27.). Bei Omores Pfostenschuss schaute er nur hinterher, bei Bongas spätem Ausgleich auch - und bei allen vier verwandelten Kickers-Strafstößen.
MARVIN RITTMÜLLER - NOTE 3: In der Liga konnte er kaum überzeugen, gegen den Regionalligisten zeigte er sich stabiler. Ließ sich von Ex-Löwe Bonga nicht narren (18.), bereitete das 1:0 vor und traf als Zweiter im Elfmeterschießen.
SEAN DULIC - NOTE 3: Zählte wie so oft zu den besseren Löwen, verbuchte die ersten beiden Klärungsaktionen für sich. Ging im Strafraum vorne zu Boden (16.), Elfmeter gab es nicht.
Faßmann wacklig, Danhof und Pfeifer mit wenig Offensivimpulsen
LASSE FAßMANN - NOTE 4: Der Junglöwe agierte diesmal als linkes Glied in der Viererkette. Zeigte sich zweikampfstark, leistete sich zwei, drei folgenlose Fehler, wurde im zweiten Durchgang wackliger.
MANUEL PFEIFER - NOTE 4: Schob diesmal als Linksverteidiger immer wieder nach vorne an. Trennte Bonga unter Bedrängnis fair vom Ball. Im zweiten Durchgang ging ihm etwas die Puste aus.
TIM DANHOF - NOTE 4: Vertragsverlängerung oder Abschied, nachdem die Verhandlungen ins Stocken geraten sind? In seinem vielleicht letzten Spiel für Sechzig zeigte er sich enorm engagiert, defensiv solide, aber offensiv blass.
SAMUEL ALTHAUS - NOTE 3: Aktivposten. Bereitete Sechzigs erste Chance durch Steinkötter vor. Wäre später um ein Haar zu Steinkötters Assistgeber geworden, der das 2:0 allerdings vergab.
Jacobsen und Kiefersauer mit solider Vorstellung
THORE JACOBSEN - NOTE 2: Der scheidende Vize-Kapitän raffte sich ein letztes Mal auf. Ging öfter früh drauf, bei der ersten Kickers-Chance fehlte er prompt hinten (11.). Bereitete Haugens Hunderprozentige vor, verabschiedet er sich mit einer Knieverletzung?
XAVER KIEFERSAUER - NOTE 3: Spannende Rolle im Mittelfeld, ließ sich immer wieder fallen und gab den hintersten Ballverteiler. Hingucker: sein Traumpass auf Haugen, seine feine Ballbehandlung.
Steinkötter zu überhastet, Haugen wieder Torschütze
JUSTIN STEINKÖTTER - NOTE 3: Bewies früh eindrucksvoll, dass ihm "vor dem Tor die Ruhe fehlt", wie Coach Kauczinski kürzlich erklärte, als er überhastet drüber schoss (8.). Umso ruhiger legte er für Haugen vor, lieferte auch gute Impulse für die Entscheidung, verpasste sie aber.
SIGURD HAUGEN - NOTE 2: Wirbelte viel mit seiner neuen Kampf-Frisur: erste dicke Chance ans Außennetz (18.), alleine auf weiter Flur fischte ihn Ex-Löwe Hipper raus (31.). In der 38. Minute köpfte Sechzigs Lebensversicherung die Tür zum Titelchen weit auf. Versenkte auch als Erster vom Punkt. Ob er den alten Zopf Sechzig auch abschneidet?
KILIAN JAKOB, CLEMENS LIPPMANN, LORIS HUSIC, MAXIMILIAN WOLFRAM, MAX CHRISTIANSEN UND PATRICK HOBSCH - Ohne Note: Kamen zu spät für eine Bewertung.

