Noten zu Viktoria Köln gegen TSV 1860: Volland der Unterschieds-Löwe, Haugen ausnahmsweise kein Faktor

Der TSV 1860 feiert einen 1:0-Erfolg bei Viktoria Köln und damit den fünften Sieg in Serie. Die Noten für die Löwen.
von  Matthias Eicher
Kevin Volland schoss die Löwen in Köln zum fünften Sieg in Serie.
Kevin Volland schoss die Löwen in Köln zum fünften Sieg in Serie. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS

Die Löwen haben das Nicht-Gewinnen verlernt! Am Freitagabend setzte sich das Team von Markus Kauczinski mit 1:0 bei Viktoria Köln durch und feierte damit den fünften Sieg in Serie. Den Treffer des Spiels erzielte Routinier Kevin Volland in der 38. Minute.

Die Noten für den TSV 1860:

THOMAS DÄHNE - NOTE 3: Zuletzt Garant für den Heimsieg gegen Aue. Wichtige Parade im Eins gegen Eins gegen Münst (16.), Ein, zwei Wackler, aber keine Konsequenzen.

LASSE FASSMANN - NOTE 2: Starkes Startelfdebüt für den Junglöwen, der den angeschlagenen Schifferl ersetzte. Brauchte keine zwei Minuten für seine erste gefeierte Grätsche. Nervosität? Fehlanzeige.

MAX REINTHALER - NOTE 2: Trotz unglücklicher Teilschuld am Aue-Gegentor in den letzten Wochen ein Stabilisator, auch heute. Ein Fehlpass-Wackler, ansonsten verlässliche Verteidigung des Kastens.

Voet und Danhof souverän, Jacobsen handelt sich Sperre ein

SIEMEN VOET - NOTE 2: Zuletzt mit viel Offensivdrang, diesmal wieder mehr in die Defensive gedrängt. Dabei unaufgeregt und souverän.

TIM DANHOF - NOTE 2: Zwei, drei frühe, hoffnungsvolle Ausflüge waren nicht von Erfolg gekrönt. Defensiv routiniert bis bärenstark.

THORE JACOBSEN - NOTE 2: Verlieh ihm sein alter Partner Maier auf der Doppelsechs Sicherheit? Wirkte so. Fing Schulz’ Ball ab und bereitete Vollands Treffer vor. Nach der fünften Verwarnung gegen Wehen gesperrt.

PHILIPP MAIER - NOTE 3: Nach Gelbsperre statt Junglöwe Dordan wieder drin. Gegen den Ball ordentlich, nach vorne etwas dürftig. In Sachen Ballbesitz und Zweikämpfen jeweils leicht im Hintertreffen.

MARVIN RITTMÜLLER - NOTE 3: Erneut bekam er den Vorzug vor Lippmann. Hinten relativ stabil, die Vordermänner Philipp und Haugen fand er kaum.

Volland der Unterschieds-Löwe, Haugen ausnahmsweise kein Faktor

KEVIN VOLLAND - NOTE 2: Viel Kampfgeist, wenig Impulse. Aber: bestrafte Kölns Fehlpass-Patzer gnadenlos mit dem 1:0 (38.). Elfter Scorerpunkt und damit einmal mehr der Unterschieds-Löwe.

DAVID PHILIPP - NOTE 3: Auch er ist nach der Zwangspause wieder drin, anstelle von Torschütze Wolfram. Bereitete an alter Wirkungsstätte die erste gute Chance vor, ansonsten aber auch mit viel Leerlauf.

SIGURD HAUGEN - NOTE 4: Ausnahmsweise kein Faktor. Traf in den letzten fünf Spielen nur gegen Rostock nicht – diesmal auch nicht. Engagiert, aber brachte über weite Strecken nur durch seine schwarze Maske und eine gelbe Karte Farbe ins Spiel.

JUSTIN STEINKÖTTER - NOTE 4: Sollte als Konterstürmer für Entlastung sorgen, was ihm diesmal kaum gelang. Warf sich aber auch in die Defensiv-Zweikämpfe.

MORRIS SCHRÖTER, MAXIMILIAN WOLFRAM und PATRICK HOBSCH kamen zu spät für eine Bewertung.  

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