Noten zu TSV 1860 gegen VfB Stuttgart II: Viele Vierer für glückliche Last-Minute-Löwen

Die Löwen bleiben auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen! Am Samstag erkämpften sich die Münchner dank eines späten Ausgleichstreffers von Sigurd Haugen in der siebten Minute der Nachspielzeit gerade noch ein 1:1.
Die Noten für den TSV 1860:
Thomas Dähne – Note 3: Nach knapp drei Minuten erstmals gefordert, gewohnt sicher und souverän. Beim 0:1 chancenlos, strahlte generell große Sicherheit aus.
Sean Dulic – Note 3: Abgeklärte Zweikampfführung, wirkt immer mehr wie ein Routinier mit seiner Ruhe. Seine weiten Bälle im Spielaufbau entwickelten aber wenig Konstruktivität.
Jesper Verlaat – Note 3: Antreiber, Taktgeber und Ruhevermittler aus dem Abwehrzentrum. Ließ Mirza Catovic beim 0:1 zu viel Platz, versuchte mit seiner Bissigkeit in der Zweikampfführung die Kollegen mitzureißen.
Volland bekommt auf die Socken, Deniz agiert unglücklich
Siemen Voet – Note 3: Unauffällig und daher solide. Versuchte immer wieder den Spielaufbau mitanzutreiben. Entwickelte in Hälfte zwei einige Zug nach vorne, attackierte teilweise schon im Mittelfeld.
Tim Danhof – Note 4: Derzeit konkurrenzlos auf der rechten Seite – fehlt der Druck? Unter der Woche hatte Trainer Glöckner mehr Input von den Außen gefordert, das konnte er nicht umsetzen.
Tunay Deniz – Note 4: Seine weiten Einwürfe können zu einer Waffe werden. Seine Pässe und Abpraller oftmals zu lasch und ungenau, bügelte einen Fehler notgedrungen mit einem taktischen Foul aus. Zur Paus raus.
Thore Jacobsen – Note 4: Verursachte den Freistoß vor dem 0:1, zu spät bei der Meyer-Flanke zum Tor von Catovic. Bis sich rein, ließ seine Wendigkeit aufblitzen und bemühte sich redlich das Löwen-Spiel zu lenken. Wich zugunsten der Schluss-Offensive für Patrick Hobsch (70.).
Maximilian Wolfram – Note 3: Ersetzte den erkrankten Manuel Pfeifer als linker Schienenspieler, da auch der angestammte Ersatz Kilian Jakob angeschlagen fehlte. Sichtlich bemüht, aber zunächst ohne die großen Akzente. Seinen Kopfball lenkte Hellstern gerade so an die Latte – der Wachrüttler für Sechzig (53.).
Kevin Volland – Note 4: Erstmals auffällig, als er wegen seines Einsatzes gegen VfB-Keeper Hellstern Gelb sah. Kurz vor der Pause mit gefährlicher Direktabnahme. Bekam einiges auf die Socken, was ihn nie so richtig ins Spiel kommen ließ.
Kämpfer Niederlechner ist der gefährlichste Löwe
David Philipp – Note 3: Rotierte für Sigurd Haugen in die erste Löwen-Elf an die Seiten von Niederlechner als zweite Spitze. In der 22. Minute erst stark den Ball erobert, dann möglicher Elferpfiff verwehrt – zweifelhaft. In der zweiten Hälfte dynamischer, als er sich auch mal ins Mittelfeld fallen ließ.
Florian Niederlechner – Note 3: Ging stets als erster Löwe drauf, erzwang frühe Fehler im VfB-Aufbau. Bissig auch nach dem Rückstand, quasi das Verlaat-Pendant in er Offensive. Gefährlichster Löwe, stellte die VfB-Abwehr vor Probleme.
Max Christiansen – Note 3: Kam zur zweiten Hälfte für den glücklosen Deniz und somit zu seinem bisher längsten Einsatz im Löwen-Trikot. Direkt besser im Spiel, setzte seine Kollegen einige Male mit klugen Pässen in Szene.
Patrick Hobsch – Note 4: Sollte die Offensivkraft ab Minute 70 weiter steigern, fiel aber kaum auf.
Sigurd Haugen – ohne Bewertung: Kam in der Schlussphase für Siemen Voet – und wurde zum Löwen-Retter.
Raphael Schifferl – ohne Bewertung: Ersetzte in der Schlussphase David Philipp.