Noten zu TSV 1860 gegen Hansa Rostock: Jacobsen trifft lässig per Panenka – die Defensive steht

Der Traum vom Aufstieg lebt! Nach dem 5:0-Sieg beim TSV Havelse in der vergangenen Woche gewinnt der TSV 1860 auch gegen Hansa Rostock mit 1:0. Den Treffer des Tages erzielte Thore Jacobsen mit einem lässigen Panenka-Elfmeter.
Die Noten für den TSV 1860:
THOMAS DÄHNE - NOTE 3: Trotz Top-Gegner musste er sich kaum auszeichnen. Half „nur“ als verlässlicher Rückhalt.
RAPHAEL SCHIFFERL - NOTE 2: Verbuchte den ersten Hattrick an Klärungsaktionen für sich, erhielt später gleich zwei Mal Szenenapplaus für seine Rettungstaten. Da fiel ein Fehlpass-Wackler kaum ins Gewicht.
MAX REINTHALER - NOTE 2: Bekam früh von Sturmtank Voglsammer einen ab, konnte aber weitermachen und verteidigte, ordnete und köpfte, was das Zeug hielt. Ein Fauxpas, der sich nicht rächte.
Panenka-Thore wird zum Matchwinner für die Löwen
SIEMEN VOET - NOTE 2: Defensiv ebenfalls mehr als stabil, hatte vorne das 1:0 auf dem Kopf (11.).
TIM DANHOF - NOTE 2: Wie zuletzt drin, wie zuletzt ein Aktivposten. Brachte die erste gefährliche Flanke, schaltete sich immer wieder vorne ein, jedoch nicht ohne seine Defensivarbeit zu vernachlässigen. Schuf am Ende immer wieder Entlastung.
THORE JACOBSEN - NOTE 1: Seine Ballsicherheit half immer wieder aus Rostocks Umklammerung. Und zum Strafstoß: Wie frech ist eigentlich dieser Panenka-Thore? Sechstes Saisontor, weiß-blauer Matchwinner.
PHILIPP MAIER - NOTE 2: Bereinigte ebenfalls mehrere brenzlige Situationen im Spielaufbau durch das Hansa-Pressing hindurch. Und holte sein Löwen-Kämpferherz raus.
Philipp und Haugen wirbeln in der Offensive, Volland arbeitet sich auf
CLEMENS LIPPMANN - NOTE 3: Defensiv sehr solide. Vergab die erste astreine 1860-Konterchance mit einem ungenauen Pass.
KEVIN VOLLAND - NOTE 3: Ging weite Wege, warf sich in die Duelle, spornte die Kollegen an. In Sachen Geschwindigkeit öfter zweiter Sieger und ausgepumpt runter.
DAVID PHILIPP - NOTE 2: Etwas überraschend doch fit – und anstelle von Stoßstürmer Hobsch in der Startelf. Sollte hinter Spitze Haugen wirbeln. Engagiert, präsent, holte den wichtigen Elfer raus.
SIGURD HAUGEN - NOTE 2: Diesmal anfangs ohne Hobsch als Wandspieler-Kollege etwas anders gefordert, musste sich teils gegen mehrere Hansa-Hünen aufreiben. Blieb aber Sechzigs Wirbelwind, verpasste, zwei, drei Mal knapp.
DAMJAN DORDAN, JUSTIN STEINKÖTTER, MARVIN RITTMÜLLER und PATRICK HOBSCH kamen zu spät für eine Bewertung.