Noten für den TSV 1860: Drei Zweier aber auch eine Fünf für die Last-Minute-Löwen

Der TSV 1860 gewinnt das Heimspiel gegen den Chemnitzer FC mit 4:3. So hat der AZ-Reporter die Löwen gesehen - die Sechzger in der Einzelkritik.
| Matthias Eicher
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Umkämpfte Partie: Timo Gebhart im Zweikampf mit Lennard Maloney
2 Umkämpfte Partie: Timo Gebhart im Zweikampf mit Lennard Maloney

München - Nach vier Remis in Serie feiert der TSV 1860 mal wieder einen Sieg. Die Löwen gewinnen eine turbulente Partie gegen den Chemnitzer FC mit 4:3 dank des Last-Minute-Treffers von Joker Prince Owusu. Die Noten für Sechzig.

MARCO HILLER - NOTE 3: Der Vertragsverlängerer packte schon nach zwei Minuten sein erste Riesentat aus - um im Nachschuss das 0:1 zu kassieren. Beim 0:2 zu weit aus seinem Kasten, beim 3:3 chancenlos.

MARIUS WILLSCH - NOTE 3: Nach Gelbsperre zurück, aber durch die Zwangspause ausgebremst. Gleich mehrere Wackler in der Anfangsphase, von denen er zwei selbst wieder ausbügelte. Später fleißiger Antreiber.

AARON BERZEL - NOTE 4: Freistoß-Verursacher vor dem 0:1. Schwach auch sein Kopfball vor dem zweiten Gegentor. Verpasste das 2:2 nach einer Ecke. Stark: Bewahrte 1860 in höchster Not vor dem 3:4.

Bekiroglu mit Blackout vor dem 3:3

DENNIS ERDMANN - NOTE 4: Auch der Abwehrchef hatte nicht seinen besten Tag. Zwei, drei Stockfehler und Fehlpässe, musste sich nach früher Verwarnung zusammenreißen. Teilschuld am 0:2, beim 3:3 von Hosiner ausgetanzt.

PHILLIPP STEINHART - NOTE 3: Verlor beim 0:1 Torschütze Hoheneder aus den Augen. Ermöglichte Sechzig mehrere Chancen durch einen seiner langen Bälle, drosch mehrere davon aber auch ins Nirgendwo. Wichtig: Holte den Strafstoß heraus.

EFKAN BEKIROGLU - NOTE 5: Diesmal nicht der Cheffe-Effe. Viele verpatze Aktionen, leichtfertige Fehler. Bestes Beispiel: der unerklärliche Rückpass-Aussetzer vor dem 3:3. Früher vom Feld.

TIM RIEDER - NOTE 3: Fleißig und solide, aber nicht ohne Fehler. Das 0:2 konnte er, wild mit den Armen fuchtelnd, nach seiner Behandlungspause nur als wütender Beobachter an der Seitenlinie verfolgen.

Moll bei Startelf-Comeback in der Halbzeit raus

QUIRIN MOLL - NOTE 4: Rund 13 Monate nach seinem Kreuzbandriss und eine Woche nach seinem Joker-Comeback war es soweit: Startelf-Saisondebüt! Sichtlich noch nicht der Alte, da zu fehleranfällig - und zur Pause runter.

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STEFAN LEX - NOTE 2: Vergab die ersten beiden dicken Chancen: erst scheiterte er an Kakubov, dann am Pfosten - schließlich traf er mit einer sensationelle Einzelaktion zum 1:2. Bediente Mölders vor dem 3:2.

TIMO GEBHART - NOTE 3: Sechzigs Zehner durfte auch von Beginn an ran. Der Spielrhythmus fehlte, aber mit einigen guten und gefeierten Szenen, teils auf engstem Raum. Schnappte Strafstoßschütze Steinhart den Ball weg und traf zum 2:2.

Umkämpfte Partie: Timo Gebhart im Zweikampf mit Lennard Maloney
Umkämpfte Partie: Timo Gebhart im Zweikampf mit Lennard Maloney

SASCHA MÖLDERS - NOTE 2: Sehr präsent, stark im Zusammenspiel mit Lex. Zwang Jakubov zu einer Parade, nach der Pause Torschütze zum 3:2.

Dressel überzeugt nach Einwechslung

DENNIS DRESSEL - NOTE 2: Kam zur Pause und initiierte prompt einen Angriff nach dem anderen - auch das 3:2.

NICO KARGER - OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

PRINCE OWUSU - OHNE NOTE: Kam zu spät für eine Bewertung.

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