"Niederlechner"-Fanchöre gegen Regensburg: Was Coach Kauczinski dazu sagt
"Man fragt sich schon, was da los ist", rätselte Meisterlöwe Fredi Heiß zuletzt in der AZ über die Causa Florian Niederlechner und seine Verbannung auf die Tribüne in den letzten beiden Spielen. "Es ist schon interessant, dass er nicht einmal mehr dabei ist."
Mit Spannung wurde Sechzigs Aufstellung im Toto-Pokal-Halbfinale bei Jahn Regensburg erwartet. Erstmals seit dem 1:0-Triumph am 6. März bei Viktoria Köln tauchte der 35-Jährige wieder auf dem Spielberichtsbogen auf.
Die letzten zwei Liga-Spiele gegen Wiesbaden (0:0) und Duisburg (1:2) stand der Offensivspieler nicht im Spieltagskader des TSV 1860.
"Niederlechner"-Sprechchöre bei seiner Einwechslung
Am Samstag trat Niederlechner die Reise in die Oberpfalz mit an und half am Ende sogar mit, den 1:0-Sieg der Löwen über die Zeit zu retten. "Niederlechner, Niederlechner", hallte es in der 73. Minute von den Rängen als sich der gebürtige Ebersberger für seine Einwechslung bereit machte und für Patrick Hobsch in die Partie kam.
Balsam für die geschundene Seele des zuletzt ausgebooteten Ex-Bundesligaspielers! Coach Markus Kauczinski reagierte auf AZ-Nachfrage zu den "Niederlechner"-Fanchören kurz und knapp: "Das freut mich für ihn."
Steht Niederlechner gegen Mannheim im Kader?
Der 197-malige Bundesligaspieler, der im Sommer zu seinem Jugendverein zurückkehrte und zusammen mit Kumpel Kevin Volland die Giesinger zum Aufstieg schießen sollte, ist von einem Stammplatz derzeit weit entfernt. In 21 Liga-Spielen erzielte er zwei Tore und drei Assists, auf seine erste Torbeteiligung im Jahr 2026 wartet Niederlechner noch.
Die nächste Chance bietet sich dem 35-Jährigen am Ostersamstag im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim – sofern Kauczinski den Routinier nicht wieder aus dem Kader streicht ...

