Ismaik meldet sich nach Löwen-Insolvenz zu Wort – und erhebt schwere Vorwürfe

Investor Hasan Ismaik erhebt nach der Insolvenz schwere Vorwürfe gegen den TSV 1860 und kündigt eine rechtliche Aufarbeitung der Vergangenheit an.
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Fordert eine rechtliche Aufarbeitung der vergangenen Jahre: Investor Hasan Ismaik.
Fordert eine rechtliche Aufarbeitung der vergangenen Jahre: Investor Hasan Ismaik. © sampics

Seit Dienstagabend steht fest: Die Insolvenz der KGaA des TSV 1860 ist nicht mehr zu verhindern. Auch wenn eine offizielle Bestätigung des Klubs und des Gerichts noch aussteht, fehlen nach AZ-Informationen rund 7,3 Millionen Euro. Nun meldet sich Investor Hasan Ismaik erstmals nach der verstrichenen Deadline zu Wort. Darin nimmt der Jordanier Bezug auf die vergangenen Jahrzehnte beim Löwen. 

Ismaik: "Überzeugt, dass viele Entwicklungen nicht zufällig entstanden"

"Schon früh entstand eine Erzählung, ich wolle die Identität des Vereins verändern, seine Farben oder sein Wappen", schreibt Ismaik darin: "Tatsächlich habe ich solche Forderungen niemals gestellt. Dennoch wurden diese Vorwürfe über Jahre hinweg wiederholt und prägten die öffentliche Wahrnehmung." Rückblickend stelle sich für ihn nun die Frage, "ob jemals ein ernsthaftes Interesse an einer langfristigen Partnerschaft bestand oder ob das eigentliche Ziel stets darin lag, den Investor unter Druck zu setzen, finanziell zu belasten und letztlich zum Rückzug zu bewegen." 

Ich bin überzeugt, dass viele der Entwicklungen, die wir heute erleben, nicht zufällig entstanden sind.

Hasan Ismaik

Eine Unterstellung des Geschäftsmannes, die es in sich hat. Und die er noch weiter ausformuliert. "Ich bin überzeugt, dass viele der Entwicklungen, die wir heute erleben, nicht zufällig entstanden sind", meint Ismaik. Er vermutet also einen langjährigen Masterplan des Stammvereins. Gleichzeitig kündigt er an: "Deshalb halte ich eine vollständige und transparente rechtliche Aufarbeitung für notwendig."

Stammverein dementiert möglichen Masterplan 

Sollte sich laut Ismaik herausstellen, "dass Entscheidungen oder Maßnahmen bewusst auf ein bestimmtes Ereignis hingeführt haben, dann wird dies grundlegende Fragen über Verantwortung, Glaubwürdigkeit und die Zukunft des Vereins aufwerfen". Klar ist auch: Der Stammverein betonte in den vergangenen Tagen gleich mehrmals, dass kein Masterplan hinter dem Lizenz-Knall stecke. 

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  • Red-Zeppelin vor 12 Minuten / Bewertung:

    Die üblichen Verschwörungstheorien, gespickt mit Unwahrheiten und persönlichen Unterstellungen.
    Auch das ist wieder nur ein vergifteter Post, um den Eindruck zu erwecken, er wäre der Einzige fehlerlose Akteur in diesem Rosenkrieg.
    Lass es einfach mal gut sein, vielen Dank.

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  • Nasca vor einer Stunde / Bewertung:

    Uns hier einen Masterplan zu unterstellen, ehrt uns beinahe schon :-)

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  • whiteandblue60 vor einer Stunde / Bewertung:

    Hasis Weisheiten am Mittwoch:

    Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose schuld!

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