Neuer Termin für Traditionslöwen um Hofmann und Co.

Ex-Torhüter Michael Hofmann und seine Traditionslöwen treten nach Rang vier beim Hallenturnier im österreichischen Steyr zu Jahresbeginn in Berlin an. Zudem starten die Löwen-Legenden am 25. Februar in Neu-Ulm.
Matthias Eicher / Sport |
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Das Löwen-Traditionsteam beim Turnier in Steyr (stehend v. li.): Peter Pacult, Chris Braunstein, Benny Lauth, Torben Hoffmann sowie (kniend v.l.:) Viktor Garasevic, Markus Weissenberger, Jürgen Korus, Michael Hofmann, Marcus Pürk, Michel Dinzey.
TSV 1860 Das Löwen-Traditionsteam beim Turnier in Steyr (stehend v. li.): Peter Pacult, Chris Braunstein, Benny Lauth, Torben Hoffmann sowie (kniend v.l.:) Viktor Garasevic, Markus Weissenberger, Jürgen Korus, Michael Hofmann, Marcus Pürk, Michel Dinzey.

München - Daniel Bierofka hat beim TSV 1860 nicht nur einen Job, sondern ein ganzes Sammelsurium an Aufgaben und Funktionen inne. In erster Linie Trainer und – mangels Alternativen – auch Sportchef. Zudem Ansprechpartner Nummer eins und Gesicht des Aufschwungs. Und: Als verdienter Ex-Spieler und Retter der Profis 2015/16 Vereinsikone. Bald könnte noch ein weiteres Betätigungsfeld hinzukommen: Traditionslöwe!

Der 38-Jährige soll mit der neu formierten Mannschaft an Löwen-Granden am 25. Februar beim Al-Ko-Cup in Neu-Ulm auflaufen. "Ja, ich hab‘ bei Biero angefragt. Es wäre super, wenn er mitspielen könnte. Er ist auch nicht abgeneigt, aber wir müssen natürlich sehen, ob er das mit seinem Trainerposten vereinbaren kann", erklärte Michael Hofmann der AZ am Dienstag. Das Problem: Sechzig startet tags zuvor um 14 Uhr beim 1. FC Nürnberg II in die Rest-Rückrunde der Regionalliga Bayern. Bierofka wird sich also entscheiden müssen: Auslaufen mit seiner Elf oder Auftritt als Traditionslöwe.

Der einstige Sechzger-Schlussmann Hofmann wird ebenfalls in Neu-Ulm an den Start gehen. "Ein cooles Turnier, das auch bei Sport1 übertragen wird. Wir werden richtig schönen Budenzauber erleben. Es sind auch einige namhafte Bundesligisten dabei", so Organisator Hofmann. Die da wären: VfB Stuttgart, SC Freiburg und Eintracht Frankfurt sowie Drittligist Karlsruher SC. Sein bisheriges Aufgebot: "Wir werden einen Kern um Benny Lauth und Necat Aygün haben, auch bei Bernhard Winkler habe ich angefragt."

Es geht nicht ausnahmslos um den Spaß

Hofmann wisse, dass es zwar hauptsächlich, aber eben nicht ausnahmslos um den Spaß an der Freud‘ gehe: "Wir repräsentieren den Verein in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus. Wir können die Fans damit beglücken und die Löwen in ein Licht rücken, das man in den letzten Jahren gewohnt war." Sprich: mit schillernden Löwen-Granden in tristen Regionalliga-Zeiten zumindest einen Hauch des Glanzes unvergessener, aber längst verblasster Tage aufleben lassen.

Ohne den vielbeschäftigten Bierofka sind Hofmann, Hoffmann und Lauth bereits mit weiteren Ex-Löwen wie Peter Pacult, Jürgen Korus, Markus Weissenberger, Marcus Pürk und Michel Dinzey im österreichischen Steyr angetreten (Platz vier) und laufen am 8. Januar in der Berliner Max-Schmeling-Halle auf: Mit Löwen-Legenden wie Thomas Häßler, Derbysiegtorschütze Thomas Riedl und Rekordspieler Harald Cerny. In Neu-Ulm folgt der dritte Streich, bevor es laut Hofmann im Sommer "mit drei, vier Events" weitergehe. Womöglich auch mit Bierofka, dem universellen Sechzger.

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