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Nach dem Ismaik-Vertragsknall: Paula soll beim TSV 1860 bleiben, der Hauptsponsor soll zurückkehren

Nach dem gekündigten Vertrag mit Hasan Ismaik will sich der TSV 1860 neu aufstellen. Und will nach AZ-Informationen unter anderem "Die Bayerische" als Sponsor zurück.
Kilian Kreitmair
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Die Ruhe nach dem Knall: In der Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße werden in den nächsten Tagen die Köpfe rauchen.
Die Ruhe nach dem Knall: In der Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße werden in den nächsten Tagen die Köpfe rauchen. © IMAGO

Die Stimmung war am Mittwoch nach dem Absturz in den Amateurfußball aufgebracht. Die Fans des TSV 1860 waren sauer, enttäuscht. Einige von ihnen skandierten das Scheich-Lied: "Sch**ß auf den Scheich, sch**ß auf sein Geld." Einen Tag später wurde das Realität. Der e.V. hat den Vertrag mit Investor Hasan Ismaik mit sofortiger Wirkung gekündigt.

e.V. hat Spielrecht für Teilnahme an der Regionalliga 

"Mit Blick auf die Saison 2026/27 ergreift der TSV 1860 München alle organisatorisch und formalrechtlich erforderlichen Maßnahmen", heißt es in der Pressemitteilung, die um 19.15 Uhr veröffentlicht wurde. Ob es zum Rechtsstreit kommt? Klar ist: Der Neuanfang in der Regionalliga soll her – ohne Ismaik. Das Spielrecht liegt immerhin nicht auf Seiten der KGaA, sondern auf Seiten es e.V..

Die Löwen wollen in den nächsten Wochen eine neue Spielbetriebsgesellschaft aufbauen. Nach AZ-Informationen soll Geschäftsführer Manfred Paula Teil dieser bleiben. Auch zahlreiche Mitarbeiter würde der Verein gerne übernehmen. Ob das so einfach geht, wird sich zeigen. Aktuell haben sie als Vertragspartner die ausgegliederte KGaA, die nun nur noch faktisch existiert.

"Die Bayerische" um Martin Gräfer kündigte nach dem Knall am Mittwoch den Sponsoringvertrag mit dem TSV 1860.
"Die Bayerische" um Martin Gräfer kündigte nach dem Knall am Mittwoch den Sponsoringvertrag mit dem TSV 1860. © IMAGO

TSV 1860 will Sponsoring mit "Der Bayerischen" zurück

Gleiches gilt für die Spieler. Wie die AZ erfuhr, zeigt unter anderem Florian Niederlechner die Bereitschaft, weiterhin beim Klub zu bleiben. Wie das finanziert wird? Man hofft unter anderem auf die Unterstützung von Sponsoren, die wegen Ismaik bisher eine Partnerschaft ausschlugen. Auch will der Klub nach AZ-Information das Sponsoring mit "Der Bayerischen" erneuern.

Es soll bereits erste Gespräche gegeben haben. Und das, obwohl die Versicherung nur wenige Stunden nach Bekanntgabe der fehlenden Drittligalizenz den Vertrag kündigte. "Mit dem Verlust der Lizenz tritt nun ein vertraglich geregelter Sonderfall ein, der ein außerordentliches Kündigungsrecht einräumt", so das Unternehmen in einer Pressemitteilung: "Von diesem Recht werden wir Gebrauch machen." Nun die Rolle rückwärts? Klar ist: Auf die Giesinger kommen wegweisende Wochen zu. 

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  • Der Waise 1 vor 40 Minuten / Bewertung:

    Red Bull wollte ja aber wer nicht🤪

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  • Löwenbiss vor einer Stunde / Bewertung:

    Völlig richtig – das ist eines der Hauptübel gewesen! In den diversen Verwaltungsräten, Beiräten etc. tummelt sich jede Menge nichtwissen mit der einzigen Qualifikation eines blau-weißen Schals. Was da hingehört – und das müsste eine Voraussetzung für jeden Wahlvorschlag sein – ist professionelles Wissen in Finanzen, Gesellschaftsrecht, Betriebswirtschaft! Ich würde ja nur äußerst ungern beim FC Bayern nachfragen, aber eins muss man denen schon lassen…

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  • FredC2 vor 3 Stunden / Bewertung:

    Der Verein müsste mal sein Prol(l)image loswerden, dann sollte sich auch ein zahlungskräftiger Sponsor finden, bei den ganzen Schwergewichten hier.
    Aber mit Brücken ansprayen oder anderen Sachbeschädigungen und ähnlichen Aktionen wird das nicht passieren, wobei die Aktion bei der FCB Feier schon cool war.

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