Lizenzentzug? Nach dem Löwen-Knall äußert sich jetzt das 1860-Präsidium

Am Dienstag hat die Nachricht des drohenden Lizenz-Entzugs beim TSV 1860 für große Aufregung gesorgt. Das Präsidium der Löwen hat sich am Dienstagabend mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet und versucht die Lage zu beruhigen.
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Präsident des TSV 1860: Gernot Mang
Präsident des TSV 1860: Gernot Mang © IMAGO/Max Kilian

Wie ernst steht es wirklich um den TSV 1860? Am Dienstag berichtete die "Bild", dass die Löwen bis zum 3. Juni ein Finanzloch von 2,7 Millionen Euro stopfen muss, da er sonst die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison nicht erhält. Am Dienstagabend hat sich das Präsidium des e.V. im Rahmen einer Stellungnahme zu der Sachlage geäußert.

Das Gremium gibt sich zuversichtlich, dass der nötige Liquiditätsnachweis beim DFB rechtzeitig hinterlegt und ein drohender Abstieg in die Regionalliga verhindert werden kann.

Hier das komplette Statement des Präsidiums im Wortlaut:

Die Erbringung eines Liquiditätsnachweises gegenüber dem DFB im Rahmen des Zulassungsverfahrens zur 3. Liga ist für die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ein regelmäßig wiederkehrender Vorgang zu Beginn einer neuen Spielzeit. Wir gehen aktuell davon aus, dass der Liquiditätsnachweis gegenüber dem DFB rechtzeitig erbracht wird. Die entsprechenden Gespräche hierzu dauern an.

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir einzelne Sachverhalte der Berichterstattung zum aktuellen Zeitpunkt nicht öffentlich kommentieren. Das Präsidium des TSV München von 1860 e. V. ergreift jedoch alle erforderlichen und angemessenen Maßnahmen, um die Rechtsposition des Muttervereins und seiner Mitglieder zu wahren und den Spielbetrieb der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu sichern.

Präsidium des TSV München von 1860 e. V.

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  • Peru vor einer Stunde / Bewertung:

    leider haben die Offiziellen aus der Vergangenheit nichts gelernt. Hier sieht man das ohne Investor Ismaik nichts geht. Es kann doch nicht sein, dass ein Verein wie 60 in der Viertklassigkeit verschwindet.

    Das ist genau der Punkt, der viele bei TSV 1860 München seit Jahren frustriert: Der Verein steckt in einer Dauerschleife aus Machtkampf, Abhängigkeit und kurzfristiger Krisenrettung.

    Faktisch zeigt die aktuelle Situation schon, wie groß die Abhängigkeit von Hasan Ismaik geworden ist. Die fehlenden Millionen für die Lizenz waren offenbar seit längerem bekannt – und trotzdem scheint der Klub erneut darauf angewiesen zu sein, dass am Ende der Investor einspringt.

    Gleichzeitig ist die Lage widersprüchlich:

    Ohne Ismaik wäre 1860 vermutlich schon vor Jahren wirtschaftlich kollabiert.
    Mit Ismaik kommt der Verein aber auch nie in stabile Fahrwasser.

    Diese Zerrissenheit begleitet den Klub praktisch seit 2011. Viele Fans sehen ihn gleichzeitig als Retter und als Teil des Problems.

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  • Ultralöwe vor 9 Stunden / Bewertung:

    Was soll due 4. Liga bringen. Wir din schon einmal dort gewesen und Usmsik ist immer noch da und es würde sich auch dieses mal nicht ändern. Wenn Biero nicht gewesen wäre dann wären wir heute noch in der 4. Bei einem erneuten Abstieg in die 4. aber dieses mal ohne Perspektive würden viele Vereine unsere besten U21er abwerben und unsere meisten Profis und Trainer wären ablösefrei weg. Unser JLZ wäre weg, nicht mehr finanzierbar. Auch würden einige Sponsoren abspringen. Wir würden wirklich bei 0 anfangen, bei -0. Redet mal mit verantwortlich Leute vom Verein, warum sie sich so gegen die Insolvenz wehren. Eine Erholung wprde Jahre dauern und ob es wieder so hoch gehen würde, es wird immer teurer und immer schwieriger und mit so einem Giganten in der selben Stadt würden immer mehr junge Fsns abwandern. Bei 60 wird nicht an einem Strang gezogen, jeder zieht seinen eigenen, kompromisslos und genau so wird hier geschrieben. Mit dem Verein geredet hat noch keiner. 60 stirbt und du hast Recht.

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  • gubr vor 55 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Ultralöwe

    Ich weiß nicht ob Sie wirklich hier tieferes Wissen haben oder nur schreiben. Soviel ich weiß gehört das NLZ dem EV und lediglich der eigenständige Profibereich würde Insolvenz anmelden.
    Dass so eine Insolvenz kein Kinderspiel ist, ist klar aber es haben es auch andere Vereine, wie der FCK geschafft.
    Natürlich braucht es auch da eine finanzlle Lösung. Hier müsste man natürlich schon im Vorfeld Diskussionen führen, wer denn 60, dann ohne Schulden und HI unterstützen würde. Mit so jemandem in der Hinterhand, sollte eine Insolvenz eigentlich möglich sein.

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