Nach dem 1:0 gegen Marino: "Wir müssen uns noch beschnuppern"

Das 1:0 gegen CD Marino ruft bei den Löwen-Fans eher Skepsis denn Euphorie hervor. Wie der Trainer das erste Testspiel einschätzt und was Neuzugang Rösler dazu sagt.
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Traf zum späten 2:2: Manuel Schäffler (links), Marvin Pourie gratuliert.
sampics/Pahnke Traf zum späten 2:2: Manuel Schäffler (links), Marvin Pourie gratuliert.

PLAYA DE LAS AMERICAS - Das 1:0 gegen CD Marino ruft bei den Löwen-Fans eher Skepsis denn Euphorie hervor. Wie der Trainer das erste Testspiel einschätzt und was Neuzugang Rösler dazu sagt.

Die Stimmung war verhalten nach dem 1:0 Sieg im ersten Testspiel gegen CD Marino, einen spanischen Viertligisten. Hoffnung und Euphorie entfachte das Auftreten der Löwen nicht unter den gut 50 mitgereisten Fans. Entsprechend kurz und schmerzlos war auch der Fan-Abend danach. Der TSV 1860 hatte ins Bräuhaus im Mannschaftshotel Villa Cortes geladen. Die Spieler selbst schauten selbst auch noch vorbei – für eine Stunde, allerdings zu fortgeschrittener Zeit. Es war wegen des späten Anstoßes (20.30 Uhr) schon Mitternacht, als die Löwen nach Spiel, Auslaufen und Essen ins Bräuhaus kamen.

Das 1:0 (Torschütze: Manuel Schäffler) vor 300 Zuschauern im Trainingslager auf Teneriffa gegen Marino ruft gerade bei den Fans mehr Skepsis als Aufbruchstimmung hervor. "So spielen wir auch noch den letzten Zuschauer aus der Arena", rief einer über die Tribüne. Der Trainer freilich sieht das anders. "Man hat gesehen, dass es das erste Spiel war", sagt Marco Kurz, "immerhin haben wir aus dem Spiel heraus nichts zugelassen, nach vorne können wir mehr umsetzen." 20 Spieler setzte der Löwen-Dompteur ein, darunter auch die Neuzugänge. Kurz: "Aigner war sehr belebend für unser Spiel, Pourie war immer in Bewegung, aber zum Teil noch sehr ballverliebt, und Rösler braucht noch Spielminuten. Aber man hat schon gesehen, welche Qualitäten er mit sich bringt."

Wichtig für den Trainer sei gewesen, "eine gewisse Kompaktheit zu zeigen" und "zu Null zu spielen": "Dass es zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung noch nicht rund läuft, ist doch klar."

Für Neuzugang Sascha Rösler, der der neue Leitlöwe werden soll, sei es nach eigener Aussage sehr schwierig gewesen. "Es war mein erstes Spiel seit Oktober", sagt er, "die Jungs müssen mich erst noch kennenlernen, man muss sich noch gegenseitig beschnuppern. Ich bin ein spielender Stürmer. Deshalb ist es wichtig, die Laufwege zu kennen."

Das Trainingslager endet am Donnerstag mit zwei Trainingseinheiten, Rückreise ist am Freitag um 9.55 Uhr Ortszeit mit dem Condor-Flug DE5867. Das nächste Testspiel steht für Sonntag (14 Uhr) beim VfR Aalen, das letzte am 22. Januar (14 Uhr) beim VfB Stuttgart auf dem Programm.

Thorsten Klein

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