Nach 1860-Pleite in Aue: Elf Teams in Reichweite - Abstiegskampf immer kurioser

Der TSV 1860 steckt nach dem 0:3 bei Erzgebirge Aue wieder tiefer im Abstiegsstrudel. Trainer Vitor Pereira will sich nicht mit den Patzern von Boenisch und Busch aufhalten und spricht über den immer kurioser werdenden Kampf um den Klassenerhalt.
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War mit dem Ergebnis seiner Mannschaft nicht zufrieden: Löwen-Trainer Vitor Pereira.
Rauchensteiner/Augenklick War mit dem Ergebnis seiner Mannschaft nicht zufrieden: Löwen-Trainer Vitor Pereira.

Der TSV 1860 steckt nach dem 0:3 bei Erzgebirge Aue wieder tiefer im Abstiegsstrudel. Trainer Vitor Pereira will sich nicht mit den Patzern von Boenisch und Busch aufhalten und spricht über den Kampf um den Klassenerhalt - der nimmt durch die jüngsten Ergebnisse immer kuriosere Ausmaße an.

München - So schnell wie möglich einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Dieses Ziel gaben die 1860-Bosse nach der Verpflichtung von Neu-Trainer Vitor Pereira aus. Das Kuriose an der Geschichte? Obwohl längst nicht alles rund läuft und die Löwen nach der empfindlichen 0:3-Klatsche bei Erzgebirge Aue wieder tiefer im Abstiegskampf stecken, liegt dieses Ziel ebenso nahe wie der Tabellenkeller.

Während der Karlsruher SC mit nur 22 Zählern abgeschlagen Tabellenletzter ist, liegen zwischen den Rängen 17 und 7 nur sieben Punkte! Somit könnten derzeit neben dem KSC noch satte elf anderen Teams in Abstiegsnöte gelangen, unter anderem die Löwen mit derzeit 32 Punkten auf Rang 14.

Pereira: Kein Vorwurf an Boenisch und Busch

"Das wird ein richtig spannendes Saisonfinale", kündigte Pereira nach der Aue-Pleite unfreiwillig an. Lieber wäre der Portugiese mit den Sechzgern schon weiter aus dem Schlamassel geraten. Dann kamen die jüngsten Rückschläge gegen Stuttgart, als nach einem Patzer von Sebastian Boenisch in der Nachspielzeit der Ausgleich fiel, und der nächste Schnitzer des Abwehrspielers, dessen Platzverweis Aues Führungstreffer per Elfmeter nach sich zog und damit die Niederlage einleitete.

Pereira wollte Boenischs Foul und den vorausgehenden, riskanten Rückpass von Marnon Busch jedoch nicht überbewerten: "Solche Fehler passieren. Beide Spieler haben in dem Moment nicht richtig entschieden, aber bis dahin ein gutes Spiel gemacht."

Nun gelte es, "unter der Woche hart zu arbeiten und sich auf Sandhausen vorzubereiten." Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr, AZ-Liveticker) treffen die Sechzger auf den SVS - wie zwei Drittel der Liga ebenfalls noch ein Abstiegskandidat. Pereiras Zielsetzung ist klar: "das Spiel zu Hause vor den eigenen Fans unbedingt gewinnen." Sollte Sechzig auch besser, um nicht mit einer weiteren Pleite sogar auf den vorletzten Rang abzurutschen. Mit einem Sieg wäre rein theoretisch der Sprung auf Rang acht drin - solche Gedankenspiele wird es an den kommenden Spieltagen allerdings noch zuhauf geben.

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