Möhlmann: Wood´s Qualität "aus der Entfernung erkannt"

Die Löwen-Fans raufen sich die Haare - die Sechzger vergeben mit ihren Torchancen derzeit auch immer mehr Chancen, die Klasse doch noch zu halten. Beim kommenden Gegner, Union Berlin, trumpft ausgerechnet ein ehemaliger Stürmer der Löwen auf.
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Einen treffsicheren Stürmer könnten die Löwen gut gebrauchen - einen wie Unions Bobby Wood?
dpa Einen treffsicheren Stürmer könnten die Löwen gut gebrauchen - einen wie Unions Bobby Wood?

München - Was wäre wenn? Gedankenspiele lassen sich beim TSV 1860 wunderbar betreiben: Was wäre, wenn Ex-Löwen wie Julian Weigl, Sven und Lars Bender oder Stefan Aigner noch an der Grünwalder Straße spielen würden? Angesichts der derzeitigen Situation des Vereins sowie der Entwicklungen der ehemaligen Löwen sind das schier unsinnige Fantasien.

Ganz und gar nicht unsinnig hingegen ist die Vorstellung, Bobby Wood würde noch für die Sechzger auflaufen. Der Stürmer galt lange als Toptalent, schaffte aber den Durchbruch bei den Löwen nicht. Wood wurde vor der Saison für 800 000 Euro an Union Berlin verkauft - und trifft jetzt eben dort.

 

Wood konnte im Abstiegskampf nicht brillieren

 

Acht Tore erzielte der 23-Jährige bisher in dieser Saison und damit mehr als die Hälfte aller Tore des TSV 1860. Am Sonntag (13.30 Uhr, im AZ-Liveticker) gibt es ein Wiedersehen zwischen Wood und den Löwen. 54 Spiele bestritt er für die Sechzger bei den Profis, nur drei Toren gelangen ihm dabei. Das lag auch daran, dass Wood vor allem auf dem Flügel eingesetzt wurde. In Berlin läuft er als Mittelstürmer auf.

Aber es gab auch andere Gründe, warum es bei den Sechzgern nicht geklappt hat. 2014 wurde er für neun Spiele aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Dann wurde er doch noch im Sturmzentrum eingesetzt - konnte aber im dramatischen Abstiegskampf nicht sofort das leisten, was die Löwen gebraucht hätten. Das Talent wählte im Sommer den Weg nach Berlin, wo es nun besser läuft.

 

Möhlmann erkannte Wood´s Qualität "schon aus der Entfernung"

 

Löwen-Trainer Benno Möhlmann weiß um die Gefahr, die am Wochenende von Wood ausgehen könnte: "Dass er grundsätzlich eine gute sportliche Qualität hat und als junger Spieler auch noch Entwicklungspotenzial, das hatte ich schon aus der Entfernung erkannt." Warum es trotzdem nicht bei den Löwen geklappt hat? Dazu möchte Möhlmann lieber "nichts sagen, weil die die Hintergründe nicht kenne, ob er weg wollte oder persönlich mit den Verantwortlichen nicht klargekommen ist."

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Reine Spekulation, ob Wood den Durchbruch bei den Löwen noch geschafft hätte. Auf jeden Fall aber könnte sich ein weiterer Ex-Spieler in die Gedankenspiele einreihen - was wäre, wenn die Löwen mit ihrer schlechten Chancenverwertung einen treffsicheren Stürmer wie Wood in ihrem Kader hätten?

 

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