Mit oder ohne Hasan Ismaik: 1860-München-Präsident geht nicht von Insolvenz der Löwen aus

Nach wie vor wird eifrig über das mögliche Szenario einer Insolvenz des TSV 1860 in Giesing spekuliert. Einem Bericht zufolge sei gerade eine Insolvenz eine Option, um den unbeliebten Investor Hasan Ismaik loszuwerden. Die AZ hakte beim neuen Löwen-Präsidenten nach.
| Patrick Mayer
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Kein Interesse an einer Insolvenz der KGaA: Präsident Robert Reisinger
sampics/augenklick Kein Interesse an einer Insolvenz der KGaA: Präsident Robert Reisinger

München - Wie geht es mit dem TSV 1860 weiter? Mit oder ohne Hasan Ismaik? Voraussichtlich in der Regionalliga Bayern. Doch führt der wirtschaftliche Absturz nach dem sportlichen Abstieg sogar bis in die Insolvenz? Das Szenario ist noch nicht abgewendet. Laut "Süddeutscher Zeitung" arbeite der Verein, mit 51 Prozent der stimmberechtigten Anteile einer der Mehrheitsgesellschafter, womöglich sogar auf die Option einer möglichen Insolvenz hin, um darüber Investor Ismaik loszuwerden.

1860-Präsident vertraut auf Fauser

Löwen-Präsident Robert Reisinger wollte das nicht bestätigen. "Ich gehe nicht von einer Insolvenz aus", sagte er im Gespräch mit der AZ. "Wir haben kein Interesse an einer Insolvenz der KGaA." Gleichzeitig äußerte sich der Interimspräsident verklausuliert. Denn eine Insolvenz gebe es zigtausend Mal in Deutschland, meinte er, sei folglich nichts Außergewöhnliches. Aktuell gehe es vielmehr darum, sich einen Überblick über die (vorhandenen und vor allem nicht vorhandenen) Finanzen zu machen. Und das sei der Job von Geschäftsführer Markus Fauser.

"Wir haben noch keine Zahlen vorliegen. Es geht um den finanziellen Status Quo der KGaA nach der Zeit von Geschäftsführer Anthony Power", meinte Reisinger. "Wenn die Zahlen da sind, werden wir das Gespräch mit dem anderen Gesellschafter suchen." Der andere Gesellschafter ist freilich Ismaik.

Kein Interessent an Ismaik-Anteilen?

Auch Gerüchte über mögliche Interessenten an den Anteilen des Mehrheitseigners wollte Reisinger nicht bestätigen. "Ob der Ismaik verkaufen will, steht in den Sternen. Ich glaube nicht, dass es einen Großsponsor gibt, der zwei Milliarden Euro zahlen will", meinte der Ober-Löwe und verwies auf ein AZ- Interview mit dem Investor. "Das ist ja der Preis, den Ismaik genannt hat."

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