Mit Maske, ohne Krönung: 1860-Toptorjäger Haugen feiert sein Comeback gegen Aachen

Es lief die 72. Spielminute, da wurde es laut auf Giesings Höhen. "Sigurd…", leitete Stadionsprecher Basti Schäch die Einwechslung von Sechzigs Top-Torjäger im Heimspiel gegen Alemannia Aachen (2:2) ein.
"Haugen!", antworteten tausende Sechzgerfans aus voller Kehle und feierten das überraschende, aber von Cheftrainer Markus Kauczinski schon am Freitag angedeutete Comeback des Norwegers. Es sollte das Versprechen sein, dass 1860 das Duell beim Stand von 2:2 noch für sich entscheiden kann. Ein Versprechen, das nur um Haaresbreite nicht aufgegangen ist.
Joker Haugen der gefährlichste Löwe
"Siggi hat die Riesenchance", schilderte Sturmpartner Patrick Hobsch über Haugens dicke Möglichkeit, 1860 zum Sieg zu schießen. Auffällig und kein Kompliment an Sechzigs restliche Offensiv-Männer: Auch insgesamt war der 28-Jährige in den gut 20 Minuten, die er inklusive Nachspielzeit auf dem Rasen stand, der gefährlichste Löwe.
Haugen selbst zeigte sich hinterher zwar "glücklich, wieder zurück zu sein", aber aufgrund der vom Gegner gerade noch geblockten Siegchance und einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen "wütend und frustriert, um ehrlich zu sein".
Haugen hat sich sein Comeback anders vorgestellt
Der Mann, der seiner Maske vertraue, hatte sich da ein anderes Debüt im Jahr 2026 vorgestellt: "Es war eine tolle Atmosphäre und ein gutes Spiel, um reinzukommen. Ich wollte unbedingt ein Tor schießen."
Abgefälscht und drüber ist auch daneben…