Mit 10.000 Fans gegen Zwickau? TSV 1860 reicht neues Hygienekonzept ein

Nach der jüngsten Anpassung der Corona-Regeln in Bayern kann der TSV 1860 womöglich bald deutlich mehr Zuschauer ins Grünwalder Stadion lassen. Zuletzt hat der Klub ein überarbeitetes Hygienekonzept eingereicht, dieses muss aber erst noch genehmigt werden.
von  AZ
Bald dürfen womöglich wieder mehr Fans ins Grünwalder Stadion.
Bald dürfen womöglich wieder mehr Fans ins Grünwalder Stadion. © sampics / Stefan Matzke

München - Darf der TSV 1860 demnächst das Grünwalder Stadion wenigstens wieder zu zwei Dritteln voll machen? Unter der Woche hat das bayerische Kabinett neue Corona-Regeln beschlossen, die zumindest theoretisch eine höhere Stadionauslastung zulassen würde.

Konkret dürfen bei Veranstaltungen 5.000 Zuschauer dabei sein, dazu kommt die Hälfte der restlichen Kapazität. Für das Sechzgerstadion würde das eine maximale Anzahl von 10.000 Personen bedeuten - zumindest in der Theorie.

TSV 1860 reicht neues Hygienekonzept ein

Voraussetzung dafür ist allerdings ein entsprechendes Hygienekonzept. Die Löwen haben das Ihre nach der jüngsten Anpassung des Infektionsschutzgesetzes überarbeitet. Dieses wird von den Behörden nun überprüft, wie Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel am Freitag erklärt.

"Gegen Meppen (nächster Löwen-Gegner am Samstag, d. Red.) dürfen wieder 6.200 Zuschauer insgesamt ins Stadion. Für das nächste Heimspiel gegen Zwickau reichen wir jetzt das Hygienekonzept ein. Die Stadt wird es bewerten und dann bekommen wir Rückmeldung, ob wir es nochmal nachschärfen müssen, oder nicht", so Gorenzel. Die Partie gegen Zwickau steigt am 15. September - bis dahin sind also noch knapp zwei Wochen Zeit.

TSV 1860: Meppen-Heimspiel am Samstag noch nicht ausverkauft

Bemerkenswert: Der Ansturm auf die Tickets für das Heimspiel gegen Meppen (Samstag, 14 Uhr/Magenta Sport und im AZ-Liveticker) war offensichtlich eher überschaubar. Nachdem die 6.274 verfügbaren Karten zunächst ausschließlich Dauerkarteninhabern und danach Vereinsmitgliedern vorbehalten waren, waren am Freitagmittag noch immer 170 Tickets übrig. Diese gingen ab Mittag in den freien Verkauf.

Grund dafür ist unter anderem, dass die aktive Fanszene der Meppener das Auswärtsspiel in München am Samstag boykottiert. So konnte Sechzig auch Karten für die Ostkurve an eigene Anhänger verkaufen.