Mayrhofer wirbt - Kirmaier-Anwalt warnt

Während sich Gerhard Mayrhofer mit Fans trifft, kämpft der Anwalt von Helmut Kirmaier gegen die bevorstehende Delegiertenversammlung.
| Marc Merten
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Will sich auf der Delegiertenversammlung am 2. Dezember als Präsident bestätigen lassen: 1860-Notvorstand Gerhard Mayrhofer.
dpa Will sich auf der Delegiertenversammlung am 2. Dezember als Präsident bestätigen lassen: 1860-Notvorstand Gerhard Mayrhofer.

München - Nächste Woche will sich Mayrhofer wieder zum Präsidenten des TSV 1860 wählen lassen. Am 2. Dezember findet in Taufkirchen die Delegiertenversammlung statt, auf der der 52-Jährige einen Schlussstrich unter die "Causa Kirmaier" ziehen möchte.

Dafür warb Mayrhofer am Mittwochabend vor den Fans und Mitgliedern des PRO1860 e.V. in der Stadionwirtschaft des Grünwalder Stadions. Wie das Treffen verlief, wollte der amtierende Notvorstand nicht kommentieren. Die Stimmung war dem Vernehmen nach aber gut.

Davon lassen sich Kirmaier und sein Anwalt Heinz Veauthier nicht beirren. Diese hatten Mayrhofer und dessen Mitstreiter in den vergangenen Monaten mit Klagen überzogen und zwischenzeitlich per Gericht absetzen lassen. Dafür wurde Kirmaier nun sogar aus dem Verein geworfen. 

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Der Verein hofft zwar, durch die Versammlung Anfang Dezember wieder für Ruhe zu sorgen. Doch das Ende der Fahnenstange scheint noch lange nicht erreicht. Veauthier erklärte gegenüber der AZ: "Die Delegiertenversammlung ist nicht beschlussfähig." Aus seiner Sicht ist weiterhin Dieter Schneider Präsident des Klubs. Schneider wollte sich gegenüber der AZ nicht dazu äußern.

Veauthier hingegen betonte: "Alle Beschlüsse werden ungültig und mit Sicherheit Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung sein. Das Maß ist voll." Mayrhofer und Siegfried Schneider, Vorsitzender des Verwaltungsrates, würden die gleichen Fehler begehen wie bisher. "Sollten sie die Versammlung wirklich durchführen, werden sie für die Konsquenzen gerade stehen müssen", warnte der Anwalt.

Was genau Veauthier damit meinte, ließ er offen. Doch es scheint, als ob die Delegiertenversammlung nicht das Ende, sondern nur der Anfang eines neuen Rechtsstreits zwischen Mayrhofer und Kirmaier sein wird.

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