Mayrhofer über Kiraly, den Löwen-Umbruch und die Transfers

Löwen-Präsident Gerhard Mayrhofer hat sich in einem Interview zu den Baustellen des TSV 1860 München geäußert. "Manchmal muss man Dinge anders machen."
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München - Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ bezog der TSV-Boss Stellung zum Umbruch im Verein und im Profi-Kader, zur Multikulti-Diskussion und zur Trennung von Benjamin Lauth und Gabor Kiraly.

Mayrhofer über den Umbruch bei den Löwen: "Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen. Zum Teil war der Prozess sehr schmerzlich. Nur so konnten wir erkennen, was alles im Argen lag in unserem Verein. Und das war nicht zu knapp. Wir haben die wirtschaftliche Situation verändert. Wir haben eine stabile Situation mit unserem Partner in Abu Dhabi. Wir haben einen Geschäftsführer Kommerziell, der außerordentlich gute Arbeit macht. Und einen Geschäftsführer Sport, der auch außerordentlich gute Arbeit macht. Wenn wir auf die Ergebnisse schauen, können wir nicht zufrieden sein. Aber wir haben zehn neue Spieler geholt, wir haben Spieler abgegeben, wir haben einen neuen Trainer. Dass da nicht gleich alles zu hundert Prozent funktioniert, ist auch klar."

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Mayrhofer über die Transfers: "Wir wollten vor allem Spieler, die zu uns passen. Wie Rubin Okotie beispielsweise. Man sieht an Okoties ganzer Körpersprache: Er ist ein Löwe. Aber wir waren nicht auf Schnäppchenjagd. Überhaupt nicht. Wir haben gezielt Ablösen bezahlt, wenn wir von Spielern überzeugt waren. Es gab einige Spieler, die was gekostet haben. Das war uns die Sache wert, weil wir Spieler wollten, die zu uns passen."

Mayrhofer über die Multikulti-Diskussion: "Dass Gerhard Poschner ein Freund des spanischen Fußballs ist, ist kein Geheimnis. Ich finde es jedenfalls gut, dass wir jetzt so multikulturell sind. Weil ich glaube, dass Unterschiede viel ausmachen können. Auch kulturelle. Auch unterschiedliche Weisen, Fußball zu spielen. Früher gab es ja hier oft die Haltung: Wir wollen deutsche Spieler. Uns sind Nationalitäten vollkommen egal."

Mayrhofer über den Abgang von Benny Lauth: "Manchmal muss man Dinge anders machen. Ich bin ein Freund der Tradition. Vor allem bei 1860 muss man sich seiner Identitätswurzeln besinnen. Die Veränderung war aber nötig, sonst hätten wir nicht mehr über Leistungsprinzipien reden können."

Mayrhofer über den Abgang von Gabor Kiraly: "Er wollte doch gehen. Die Suspendierung habe nicht ich entschieden. Ich finde es okay, wenn man leidenschaftlich miteinander umgeht. Aber handgreiflich sollte man nicht werden."

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