Maurer träumt noch von Platz drei

Trotz des Pokalaus' in Köln, zuletzt zwei Nullnummern in der Liga und des Zwei-Punkte-Abzugs, hat Löwen-Coach Reiner Maurer den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben.
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Fordert noch drei Punkte vor Weihnachten: 1860-Trainer Maurer
dpa Fordert noch drei Punkte vor Weihnachten: 1860-Trainer Maurer

MÜNCHEN - Trotz des Pokalaus' in Köln, zuletzt zwei Nullnummern in der Liga und des Zwei-Punkte-Abzugs, hat Löwen-Coach Reiner Maurer den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben.

Trainer Reiner Maurer will mit dem TSV 1860 München „eine sehr unglücklich verlaufene Woche“ wenigstens zu einem guten Ende führen. Nach der enttäuschenden Nullnummer gegen Arminia Bielefeld und dem DFB-Pokal-K.o. beim 1. FC Köln soll am Samstag (13.00 Uhr) in der 2. Fußball-Bundesliga auswärts beim Karlsruher SC ein Erfolgserlebnis folgen. Denn Maurer hat vor dem 10. Spieltag trotz Platz neun weiterhin hohe Ziele. „Ich bin überzeugt, dass die vorderen Mannschaften noch Federn lassen werden. Wir haben die Klasse, um den dritten Platz zu spielen“, sagte Maurer am Freitag.

Bis Saisonende kann er weiterhin auf Moritz Leitner zählen. Der 17 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt im kommenden Sommer in die Bundesliga zu Borussia Dortmund. Der U 19-Nationalspieler erhält beim BVB einen Vierjahresvertrag. „Vom Bauch her war es die richtige Entscheidung“, sagte Leitner am Freitag, „der BVB ist ein Superverein.“ Außerdem sei Jürgen Klopp „ein cooler Trainer“, bemerkte Leitner.

Die Dortmunder hatten erst vor einem Jahr Sven Bender (21) von 1860 verpflichtet. Der Wechsel von Leitner soll den finanziell angeschlagenen „Löwen“ kurzfristig eine Einnahme von rund 600 000 Euro einbringen. Leitner, um den sich auch Bayer Leverkusen bemüht hatte, wird auf jeden Fall bis zum kommenden Sommer weiter für 1860 in der 2. Liga spielen. „Ich werde hier weiterhin mein Bestes geben“, versprach er. In Dortmund wolle er sich dann „weiterentwickeln“. Er wisse, „dass ich mich dort erst beweisen muss“.

Maurer war angesichts der finanziellen Situation von 1860 auf den Verlust eines weiteren großen Talentes eingestellt: „Bei uns ist das normal. Es spricht für uns, dass wir junge Talente haben, an denen Erstligisten dran sind.“ Der Coach zeigte sich erfreut darüber, dass ihm Leitner vorerst weiter zur Verfügung steht: „Ich glaube, dass es ihm gut tut, dass er unserer Obhut bleibt.“ Er hoffe, dass Leitner nach der Unterschrift in Dortmund „ganz normal seinen weg geht und für uns weiterhin eine Stütze sein wird“.

In Karlsruhe kommt Leitner wieder eine wichtige Rolle zu. „Wir müssen im zentralen Mittelfeld gut dagegen halten, sonst erleiden wir Schiffbruch“, forderte Maurer. Enden soll auch die Torflaute im Angriff, in dem Talent Kevin Volland eine Chance erhalten könnte. Neben Stefan Aigner (Syndesmoseanriss) fällt im Mittelfeld auch Aleksandar Ignjovski wegen Oberschenkel-Problemen aus.

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