Maurer fordert höheren Etat

Vor dem Dresden-Spiel denkt der 1860-Coach bereits an kommende Saison – und klagt. Aktuell planen die Löwen ohne Geld von Ismaik, Maurer drängt auf mehr Ausgaben
| Marco Plein
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Fordert einen höheren Etat: Löwen-Coach Reiner Maurer
sampics/AK Fordert einen höheren Etat: Löwen-Coach Reiner Maurer

Vor dem Dresden-Spiel denkt der 1860-Coach bereits an kommende Saison – und klagt. Aktuell planen die Löwen ohne Geld von Ismaik, Doch Maurer drängt auf höhere Ausgaben.

München - Reiner Maurer hätte am liebsten einzig über Dresden gesprochen. Doch selbst wenn der Löwen-Trainer am Tag vor dem Auswärtsspiel bei Dynamo (18 Uhr, Sky live) ankündigte, man werde beim Aufsteiger „eine mehr als erstligataugliche Atmosphäre“ erleben und dass für ihn trotz der zerplatzen Aufstiegschancen vor den letzten acht Spielen „noch lange nichts vorbei“ sei – auch der Allgäuer sah ein, dass fortan die Planungen der Löwen für nächste Saison und die verzwickte Situation um Geldgeber Hasan Ismaik von größerem Interesse sein dürften als die Restspiele der laufenden Saison.

Also sagte Maurer: „Das letzte Wort im Etat für die nächste Saison ist noch nicht gesprochen. Ich hoffe, dass sich was ändern wird.“ Aktuell planen die Löwen – ohne Geld von Ismaik – mit 6,4 Millionen Euro für ihren Kader. Doch Maurer drängt auf höhere Ausgaben. „Wir haben eine absolut schwierige Lage vor uns, wir werden einen Umbruch haben, das ist ein riesiger Nachteil.“ Klar ist, dass Kevin Volland und Stefan Aigner die Löwen im Sommer verlassen, vielleicht auch die Stammkräfte Djordje Rakic, Antonio Rukavina und Stefan Buck.

„Ich sehe es aber nicht so, dass wir bei Null anfangen“, sagte Maurer weiter, „der Investor will 2014 aufsteigen, das ist das Ziel von allen. Aber dieser Umbruch im Sommer erleichtert es nicht.“ Darum fordert Maurer neben der Einigung der KGaA-Gesellschafter (TSV 1860 e.V., Ismaik) bezüglich neuer Darlehen auch mehr Kontinuität. „Heute wird hier ein Bungalow gefordert, morgen ein Fachwerkhaus. Dabei muss man sich nur Fürth oder Paderborn anschauen, dann weiß man, was mit Kontinuität möglich ist.“

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