Markus Schwabl: Darum nahm ich mir die 35

Markus Schwabl, der 22-Jährige  Neuzugang beim TSV 1860 München, verrät, warum er sich diese Zahl extra für sein Trikot gewünscht hat.
| Dominik Hechler
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Rachensteiner

Markus Schwabl verrät, warum er sich diese Zahl extra für sein Trikot gewünscht hat.

München - Markus Schwabl hat Redeverbot. Eigentlich. Der 22-jährige Neuzugang der Löwen soll sich nach dem Willen des Vereins erst auf dem Platz beweisen, bevor er in der Öffentlichkeit Rede und Antwort steht. Doch nach dem Testspiel des TSV 1860 gegen Jahn Regensburg (1:3) machten die Vereinsverantwortlichen eine Ausnahme.

Fans wunderten sich schon, warum sich Schwabl, Sohn des Ex-Löwen-Kapitäns Manni, die Nummer 35 ausgesucht hatte. Jetzt verriet er, was dahinter steckt. „Der Papa ist ja mal bei den Sechzgern nach einer Saisonabschlussfeier suspendiert worden und hat zur Strafe dann die 35 bekommen. Ich will diese Nummer jetzt einfach mal positiv belasten.“

Zur Suspendierung von Schwabls Vater kam es nach der Saison 1996/1997. Der damalige Löwen-Präsident Karl-Heinz Wildmoser hatte mit der Einladung zur vereinseigenen  Abschlussfeier so lange gewartet, dass die Mannschaft selbst eine organisierte. Erst nachträglich befahl Wildmoser seine Spieler zum Abendessen – woraufhin ein mächtiger Streit zwischen Team und Präsidium entbrannte.

Da Schwabl Senior damals als Wortführer auftrat und Wildmosers Feier fern blieb, wurde er nicht nur als Kapitän degradiert. Sondern man nahm ihm demonstrativ auch seine Rückennummer 8 weg. Ihm wurde die 35 zugeteilt. Seitdem hat diese Zahl in der Familie Schwabl eine besondere Bedeutung. Und Markus will diese nun ins Positive umkehren.

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