Lutz wollte Präsident des TSV 1860 werden: Staatsanwaltschaft bestätigt Durchsuchung

Josef Lutz war einer der Kandidaten für den Posten als Präsident des TSV 1860. Nun hat die Staatsanwaltschaft München I im Rahmen der Ermittlung im Zusammenhang mit der Baywa eine Durchsuchung bei ihm veranlasst.
von  AZ
Wollte Präsident des TSV 1860 werden: Klaus Josef Lutz.
Wollte Präsident des TSV 1860 werden: Klaus Josef Lutz. © IMAGO

2024 wollte ihn Martin Gräfer, CEO von Löwen-Hauptsponsor "die Bayerische", als künftigen Präsident beim TSV 1860 in Stellung bringen, er kandidierte für einen Posten im Verwaltungsrat bei den Löwen – und nun das. Die Staatsanwaltschaft München I hat im Rahmen der Ermittlungen im Zusammenhang mit der Baywa eine Durchsuchung bei Klaus Josef Lutz veranlasst. Das bestätigte sie gegenüber dem "BR".

Der Grund: Verdacht der Untreue. Konkret solle er die Bilanz des Unternehmens, das derzeit in der Krise steckt, geschönt dargestellt haben. Weitere Informationen teilt die Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht. 

Baywa war lange Sponsor des Nachwuchsleistungszentrums 

Schon wenige Tage vor der Löwen-Mitgliederversammlung 2024 stand Lutz in der Kritik. Damals wurde bekannt, dass sich die Baywa, lange Sponsor des Löwen-Nachwuchsleistungszentrums, in einer wirtschaftlichen Schieflage befindet. Dennoch wollte er als Kandidat des "Bündnis Zukunft" für einen Neuanfang in der KGaA sorgen.

Geklappt hat es am Ende nicht, Lutz und sämtliche "Bündnis"-Kandidaten scheiterten bei der Wahl.

 

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