Löwen im Glück: "Das ist ein schöner Sieg"

Der TSV 1860 München verkürzt den Abstand zu den oberen Tabellenplätzen durch einen Sieg in Aue wieder etwas. Beim 1:0 war allerdings auch ein wenig Glück im Spiel.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Rob Friend bejubelt den 1:0-Siegtreffer für den TSV 1860 München bei Erzgebirge Aue. Möglicherweise spielen die Löwen künftig auch zu Hause im Auswärtsdress
dpa Rob Friend bejubelt den 1:0-Siegtreffer für den TSV 1860 München bei Erzgebirge Aue. Möglicherweise spielen die Löwen künftig auch zu Hause im Auswärtsdress

Aue – Ostern kann kommen für die Münchner Löwen. „Hinten zu null gespielt, vorne ein Tor. Das ist ein schöner Sieg“, stellte Keeper Gabor Kiraly nach dem 1:0 (1:0) seines TSV 1860 bei Erzgebirge Aue zufrieden fest. Dank des vierten Auswärtserfolgs in Serie verkürzten die Sechzger den Abstand zum Relegationsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga zumindest vorübergehend auf drei Punkte. Am Sonntag können die Hauptwidersacher 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln allerdings wieder etwas deutlicher davonziehen.

Das Tor des Abends erzielte am Donnerstagabend vor 9300 Zuschauern Rob Friend schon in der 14. Minute per Kopf. Astrein herausgespielt war der Erfolg allerdings keineswegs. „Hauptsache gewonnen. Die ersten 30 Minuten waren richtig gut, danach war es nur noch ein einziger Kampf“, sagte Sportchef Florian Hinterberger. „Ein bisschen hoffe ich jetzt auf eine Initialzündung. Wir haben zuletzt oftmals gut gespielt, aber verloren. Jetzt war es mal andersherum.“

Nur die erste Halbzeit bestimmten die Gäste fast nach Belieben. Aue fand gegen das kompromisslose, direkte Spiel der Gäste keine Gegenmittel, war in Zweikämpfen zumeist zweiter Sieger und musste froh sein, dass ein Distanzschuss von Daniel Bierofka nur an die Latte klatschte (27.). Die Gastgeber tauchten nur zweimal vor Gabor Kiraly auf, da aber gefährlich. Der Torhüter parierte gegen Mike Könnecke (22.) und hatte Glück, als Jakub Sylvestr nach einem Solo nur den Pfosten traf (42.).

Das Aluminium rettete auch nach der Pause zweimal. Zunächst traf Münchens Malik Fatih den Pfosten (46.), dann verhinderte sein Teamkollege Kai Bülow mit einer Abwehraktion an die Latte des eigenen Tores den Auer Ausgleich (83.). Obwohl Aue im zweiten Durchgang mehr investierte und engagierter agierte, wurde es nichts aus dem möglichen 1:1. „Wir sind am Ende extrem unter Druck geraten und hatten in der einen oder anderen Szene auch Glück. Im Fußball entscheiden manchmal Nuancen“, erkannte Trainer Alexander Schmidt.

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren