Löwen-Heimtrikot in Rekordzeit ausverkauft: Ex-Funktionär stichelt gegen Ismaik

Ein neuer Löwen-Fanshop, ein rekordverdächtig schneller Ausverkauf von 8.000 Trikots des neuen Ausrüsters "Societas" in nur einer Stunde – und maximale Abneigung gegen das alte Merchandising der Sechzger: Am Mittwoch konnten die Anhänger des TSV 1860 endlich das neue, weiß-blaue Heimtrikot mit dem vom neuen Hauptsponsor unterstützen Slogan "Freiheit für Sechzig" im neuen Fanshop erwerben – und die Sechzger meldeten nach nur einer Stunde: "ausverkauft!"
"Innerhalb von nur 60 Minuten habt ihr knapp 8.000 Trikots gekauft - vielen Dank für diese unglaubliche Nachfrage!", schrieb die neue Spielbetriebsgesellschaft der Sechzger am Mittwochabend in den Sozialen Medien über das Jerseys, das auf dem Rücken aufgrund eines aufsehenerregenden Crowdfundings der aktiven Fanszene mit dem Spruch "Football for the People" versehen ist.
Neues Auswärtstrikot soll bald erscheinen
Die Auslieferung der Löwen-Leiberl soll Anfang Oktober erfolgen, weitere Interessenten in der Anhängerschaft können sich in einer Warteliste eintragen lassen.
Übrigens: Die Giesinger schlossen ihre Mitteilung mit einer Ankündigung des baldigen Auswärtstrikot-Verkaufes, das bei den Fans auch den Durst auf dieses Trikot entfachen soll: "P.S.: Wer kein Helles bekommen hat, kann schon bald ein Dunkles bestellen."
Ex-Funktionär Walch stichelt gegen Ismaik
(Un-)Schöne Grüße an die alte Merchandising-Firma bestellte indes Ex-Aufsichtsrat, -beirat und -verwaltungsrat Nicolai Walch: "Der 9. September 2026 ist für den TSV 1860 München ein weiterer historischer Tag. Die neuen Trikots gehen in den Verkauf – und werden nach 14 Jahren endlich wieder vom Club selbst vertrieben", schrieb Walch bei Instagram.
Zuvor hatte der Rechtsanwalt und Ex-Funktionär zum Boykott der Fanartikel-Firma der insolventen KGaA aufgerufen, die zu 100 Prozent KGaA-Investor Ismaik gehört und der TSV lediglich zu einem gewissen Anteil an den Einnahmen beteiligt worden war.
Nun schreibt Walch im Hinblick auf den ungeliebten Geldgeber Ismaik: "Anders als beim Ismaik-Shop fließen die so wichtigen Einnahmen direkt in den Profifußball. Unzählige Löwen können endlich wieder unbelastet Trikots ihres Vereins kaufen und voller Stolz tragen."