Löwen-Fans plündern Autobahnraststätte nach Spiel beim VfL Bochum

Frustrierte Anhänger des TSV 1860 München haben einem Medienbericht zufolge nach dem 0:1 der Löwen beim VfL Bochum eine Autobahn-Raststätte geplündert.
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"Fans" plünderten nach der Niederlage in Bochum eine Raststätte. (Archivbild)
sampics/Augenklick "Fans" plünderten nach der Niederlage in Bochum eine Raststätte. (Archivbild)

München - Derartige kriminelle Machenschaften dürfte Investor Hasan Ismaik nicht gemeint haben, als er von "Plünderung" bei den Löwen sprach: Wie der Hessische Rundfunk berichtet, haben einige Sechzger-Anhänger am Samstagnachmittag, nach der 0:1-Pleite in Bochum wohl mit erhöhtem Aggressionspotenzial, die Raststätte Langenbergheim an der A45 geplündert.

Zwei Busse mit rund 95 Insassen hatten dort auf der Rückfahrt aus dem Ruhrpott eine Pause eingelegt. Gegen 18.50 Uhr tauchten mehrere betrunkene Sechzger-Anhänger im Verkaufsraum der Raststätte auf, es wurden Getränke und Snacks im Wert von rund 300 Euro geklaut. Anschließend fuhren die Busse weiter auf der A45 in Richtung Bayern.

Die Plünderer hatten die Rechnung allerdings ohne die Polizei gemacht: Diese stoppte die Fahrzeuge auf bayerischem Gebiet und begleitete sie nach Hessen zurück, wo eine Durchsuchung von Fans und Bussen folgte. Neben dem Diebesgut stellten die Beamten auch Skimasken sicher, die der aktiven Fanszene im Block beim ebenso illegalen Einsatz von Pyrotechik zur Vermummung dienten. Das Resultat: Für die Chaoten setzte es zahlreiche Anzeigen.

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