Löwen: "Der nächste Schuss muss sitzen"

Wer beerbt Dieter Schneider an der Spitze des TSV 1860 München? - Ende der Woche gibt es ein Präsidenten-Casting bei den Löwen. Hep Monatzeders Zeit läuft ab
| dhe, mwe
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.
az Dieter Schneider beim Schafkopfen mit Christl Estermann und seinen Vizes Franz Maget und Wolfgang Hauner.

Ende der Woche gibt es ein Präsidenten-Casting bei 1860. Hep Monatzeders Zeit läuft ab

München - Ein Casting soll nun also die Lösung sein. Ende der Woche möchte sich der Löwen-Aufsichtsrat die Kandidaten anhören für das Präsidenten-Amt und dann entscheiden, welchen Kandidaten man bei der Mitgliederversammlung zur Wahl stellen möchte.

„Der nächste Schuss muss sitzen”, mahnt Heinz Schmidt, der jetzige Schatzmeister, der wohl auch unter einem neuen Präsidenten dieses Amt weiter ausführen soll. Schmidt und Vize-Präsidenten-Kollege Christian Holzer sahen den 3:0-Sieg gegen Union Berlin live im Stadion. Hep Monatzeder, der bei der Delegiertenversammlung durchfiel, befindet sich dagegen im Urlaub, wurde am Sonntag ebensowenig wie Aufsichtsratschef Otto Steiner in der Arena gesichtet. Sie haben etwas verpasst.

Schmidt, der eigene Ambitionen auf das Amt stets verneint hat, erklärte aber, dass auch das momentan kommissarisch amtierende Präsidium noch einige Entscheidungen treffen wolle: „Es ist natürlich schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn man nicht weiß, mit wem man zusammenarbeitet", sagte er.

Dennoch werde man sich bald zusammensetzen, um die noch offenen Fragen für die Lizensierung zu klären. Bis zum 23. Mai muss 1860, das die Zweitligalizenz zunächst nur unter Auflagen erhalten hat, der DFL einige Nachweise erbringen. Unter anderem benötigen sie noch einen Nachweis über 1,5 Millionen Euro. Zwar hatte Noor Adnan Basha, der Cousin von Löwen-Investor Hasan Ismaik am Freitag der AZ gesagt, dass er davon ausgehe, dass der Investor die Summe überweisen würde. Doch die Löwen wollen gewappnet sein, sollte Ismaik dem doch nicht nachkommen.

Und während die Löwen fieberhaft nach Lösungen suchen, überzeugt der mögliche alte neue Präsident Dieter Schneider weiterhin mit Präsenz. Auch gegen Union war Schneider im Stadion und überreichte sogar den Gewinnern der Ski-Vereinsmeisterschaft der Löwen Blumensträuße.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren