Lauth: Bei 1860 familiärer als an der Säbener Straße

 Bei den Löwen geht er als Kämpfer voran. Denn Benny Lauth will kommendes Jahr unbedingt aufsteigen. Mit 1860, das ist sein Traum. Dies erklärte er nun auch in einem Interview  
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Löwen-Kapitän Benny Lauth
Rauchensteiner Löwen-Kapitän Benny Lauth

Bei den Löwen geht er als Kämpfer voran. Denn Benny Lauth will kommendes Jahr unbedingt aufsteigen. Mit 1860, das ist sein Traum. Dies erklärte er nun auch in einem Interview

MÜNCHEN Ohne ihn ginge bei den Löwen kaum etwas. Auch in dieser Saison ist Benny Lauth der Anführer des TSV 1860. Dem Kapitän gelangen schon drei Tore, zudem besticht er mit kämpferischen Vorangehen. Damit begeistert der 31-Jährige sogar die Vereinsspitze, im AZ-Interview sagte Aufsichtsratsboss Otto Steiner: „So kraftvoll und aggressiv habe ich ihn selten gesehen. Meine Herren. Und wenn jeder so einen Dampf entwickelt wie Lauth, dann nimmt auch die Mannschaft bald das Zepter selbst in die Hand und dominiert mehr.“

Lauth will sich seinen Traum von der Rückkehr in die Bundesliga mit seinen Löwen im nächsten Frühjahr unbedingt erfüllen – dafür tritt er nun noch energischer und gewillter auf als zuvor. Seinen Kampfgeist verdeutlichte der frühere Nationalspieler nun auch in einem Interview mit dem Magazin „11 Freunde“. Darin sprach der Stürmer über...

Seine Pläne mit 1860: „Der Aufstieg, ganz klar. Das ist mein Ziel, seitdem ich nach München zurückgekehrt bin. Dieses Jahr arbeiten wir daran, dass das klappt.“

Ellenbogen-Mentalität im Profigeschäft: „Ich finde auch, dass ich die habe. Hätte ich sonst 140 Bundesligaspiele gemacht und dabei 33 Tore geschossen? In der Zweiten Liga waren es auch 136 Spiele und 53 Tore. So schlecht sind diese Quoten nicht.“

Den früheren Hype um ihn: „Der Hype war ziemlich groß, das stimmt. Doch auch der war schwer zu beeinflussen. Es wurde zum Beispiel ein Image von mir kreiert, das überhaupt nicht zu mir passte. Ich bin zum Beispiel kein Typ, der gerne im Mittelpunkt steht. Doch nach meinem Wechsel war ich dauerpräsent in den Medien. Die Trainer haben oftmals versucht, einen Riegel vorzuschieben. Doch ich habe das damals mitgemacht. Vielleicht weil ich unerfahren war und die Leute nicht verärgern wollte.“

Die Vorwürfe, als junger Nationalspieler gescheitert zu sein: „Viele sagen, ich sei beim HSV gescheitert. Klar, die Erwartungen waren hoch. Auch meine eigenen. Doch gescheitert? Ich bin mit dem Hamburger SV Dritter geworden, habe in der Champions League gespielt und auch ein paar Tore gemacht.“

Sein Wohlgefühl bei 1860: „Klar, ich spiele mit Unterbrechungen seit 16 Jahren bei den Sechzigern. Ich habe hier so viele Veränderungen hautnah mitbekommen, vom D-Jugendlichen bis heute. Ich kenne die meisten Mitarbeiter der Geschäftsstelle und viele Spieler seit Jahren. Es ist hier alles ein Stück weit familiärer als an der Säbener Straße.“

Seine Lieblingsorte in München: „Die Biergärten. Ob in Hamburg, Berlin oder sonstwo: Überall eröffnen die Leute heutzutage Biergärten, doch keiner erreicht nur ansatzweise die Atmosphäre der Münchner Biergärten. Diese Gemütlichkeit, diese Ruhe, diese Idylle inmitten der Großstadt – die kann es nur in München geben.“ mpl

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