Kuriosum bei den Löwen: Bayernliga wird für 1860 zum Trainingslager

Am Freitag beginnt für die (eigentlich) zweite Mannschaft die Liga – das sorgt für ein Kuriosum.
von  Krischan Kaufmann, Florian Weiß
Alper Kayabunar und Manfred Paula.
Alper Kayabunar und Manfred Paula. © IMAGO/Ulrich Wagner

Die zweite Mannschaft des TSV 1860 startet am Freitag mit dem Heimspiel gegen den TuS Geretsried in die neue Bayernliga-Saison, die bereits am Donnerstagabend mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem SV Erlbach und der SpVgg Hankofen-Hailing eingeläutet wird.

Die Frage ist allerdings: Mit welchem Gesicht treten die Löwen an? Alper Kayabunar agiert quasi in Personalunion Coach der ersten und zweiten Mannschaft – wobei sich da aktuell gar keine klare Grenze ziehen lässt, welcher Spieler zu welcher Auswahl gehört.

Bis zum 1. August müssen die Kader aufgeteilt sein

Damit zeichnet sich ein kurioses Bild: Der aus verbliebenen Jungprofis und letztjährigen Bayernliga-Meisterlöwen zusammengewürfelte Kader, der sich seit 15. Juni unter Kaybunar vorbereitet, geht vorerst als 1860 II ins Rennen. Bis zum Regionalliga-Auftakt der Giesinger am 1. August beim 1. FC Schweinfurt 05 kann das so bleiben, dann muss eine klare Separation erfolgen.

Das bedeutet, dass 1860 das abgesagte Trainingslager in Ulrichsberg nun quasi in die Bayernliga verlegt – Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen. Die nächsten Gegner heißen somit Geretsried (Bayernliga, 17.7.), TSV Aindling (Test, 19.7.), Eintracht Berglern (Toto-Pokal, 21.7.), TSV Schwabmünchen (Bayernliga, 25.7.), und Hankofen-Hailing (Bayernliga, 31.7.).

Einen Tag später wartet dann Schweinfurt in der Regionalliga auf die Löwen – nur welche genau?

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