Kirmaier-Affäre geht in die nächste Runde

Helmut Kirmaier gibt nicht auf und trifft sich am 9. Juni erneut mit dem TSV 1860 vor Gericht. Dieses Mal im Blickpunkt: der Notvorstand.
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Helmut Kirmaier gibt nicht auf. Er klagt weiter gegen den TSV 1860.
Daniel von Loeper Helmut Kirmaier gibt nicht auf. Er klagt weiter gegen den TSV 1860.

München - Wie die "Süddeutsche" berichtet, kommt es nur wenige Tage vor der geplanten Mitgliederversammlung der Löwen zum nächsten Showdown vor Gericht. Dieses Mal will Kirmaier prüfen lassen, ob die Bestellung eines Notvorstandes und die daraus resultierende Einberufung der Delegiertenversammlung vom 2. Dezember 2014 rechtens war. 

Es besteht also in der Tat wieder die Möglichkeit, dass das Oberlandesgericht die Wahl des Präsidiums Mayrhofer für ungültig erklären lässt. Dennoch glaubt 1860-Anwalt Guido Kambli, das Vereinsrecht auf der Seite des TSV zu haben. Demzufolge sei Präsident, wer mit dem Wissen und der Zustimmung der Mitglieder diese Arbeit auch tatsächlich ausführe. "Sonst müsste man ja Hunderte seitdem getätigte Rechtsgeschäfte rückabwickeln", sagte Kambli der "SZ".

Ob das Gericht dieser Argumentation folgen wird, ist ab dem 9. Juni zu beobachten. Und für den TSV in doppelter Hinsicht relevant. Denn ebenfalls im Juni soll auf der Mitgliederversammlung der neue Verwaltungsrat gewählt werden. Nicht auf der Kandidaten-Liste wird dann Siegfried Schneider stehen. Er hatte bekannt gegeben, nicht mehr zu kandidieren. Seine Entscheidung hätte er unabhängig von der Kirmaier-Affäre getroffen. Nun wird er sich dennoch noch einmal mit diesem Thema intensiver auseinander setzen müssen. 

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