Kauczinski: "Ich mag die Alles-oder-Nichts-Spiele"

Trainer Markus Kauczinski vom TSV 1860 München verspürt vor dem Halbfinale des Toto-Pokals beim SSV Jahn Regensburg ein Kribbeln. "Ich mag die Alles-oder-Nichts-Spiele, das juckt", sagte Kauczinski vor dem K.o.-Duell der beiden Fußball-Drittligisten an diesem Samstag (14.00 Uhr/BR Fernsehen) in der Oberpfalz. "Wir wollen den Titel holen, werden alles geben, um ins Finale zu kommen."
Der Endspielgegner steht bereits fest. Die Würzburger Kickers sind schon am Dienstag mit einem 2:1 gegen Wacker Burghausen ins Finale eingezogen. Der Viertligist hat Heimrecht am 23. Mai im Endspiel. 2025 hatte der FV Illertissen die SpVgg Unterhaching bezwungen. Der Gewinner des Toto-Cups bekommt einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.
Der Kapitän ist verletzt
Die "Löwen" wollen gegen Regensburg auch Wiedergutmachung betreiben. In der 3. Liga haben die Münchner in dieser Saison mit 0:4 im Jahn-Stadion verloren. "Wir wollen unbedingt zeigen, dass wir es besser können", sagte Kauczinski.
Neu auf der langen Verletztenliste der Münchner ist Kapitän Jesper Verlaat. Der Innenverteidiger hat sich am Donnerstag im Training verletzt. "Er hat einen Schlag abbekommen", berichtete Kauczinski. Über Nacht hätte es eine Einblutung gegeben. "Kurzfristig ist ein Einsatz nicht möglich. Damit ist eine Änderung hinfällig, die wir uns vorgenommen hatten." Verlaat sollte in der Oberpfalz nach langer Zeit eigentlich in der Startelf stehen.