Irrer Geheimplan? Sollte Steiner Schäfer ablösen?

Der Machtkampf zwischen 1860-Präsident Dieter Schneider und Investor Hasan Ismaik wird mit immer härteren Bandagen ausgefochten. Ismaik erklärt, wieso er Schneider für unehrlich hält
| Filippo Cataldo
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Otto Steiner und Löwen-Präsident Dieter Schneider
Rauchensteiner Otto Steiner und Löwen-Präsident Dieter Schneider

Der Machtkampf zwischen 1860-Präsident Dieter Schneider und Investor Hasan Ismaik wird mit immer härteren Bandagen ausgefochten. Ismaik erklärt, wieso er Schneider für unehrlich hält

München - Schon vor dem Krisengipfel an der Grünwalder Straße hatte Investor Hasan Ismaik Löwen-Präsident Dieter Schneider wiederholt Unehrlichkeit vorgeworfen. Beim Mitternachts-Talk in der Zigarren Lounge des "Mandarin Oriental" konkretisierte Ismaik seine Vorwürfe und lieferte ein Beispiel. So soll Schneider in der Halbzeitpause des Pokalspiels in Bochum (0:3) Geschäftsführer Robert Schäfer gesagt haben, dass Ismaik diesen loswerden wolle und durch Vereins-Aufsichtsratschef und TV-Produzenten Otto Steiner ersetzen wolle. Eine unglaublich erscheinende Geschichte, zumal Steiner eigentlich nur als Schattenpräsident galt, aber niemals Ambitionen für den Geschäftaführer-Job gezeigt hat.

Schäfer solle sich dennoch daraufhin sicherheitshalber an Ismaik gewandt und um Aufklärung gebeten haben. Da Ismaik diese Gedankenspiele komplett fremd gewesen wären, hätte der Investor daraufhin Schneider angerufen und ihn damit konfrontiert. "Schneider hat mir am Telefon versichert, dass er dies nicht gesagt hätte. Als ich ihn um ein öffentliches Dementi gebeten habe, hat er das aber abgelehnt."

Während der Aufsichtsratssitzung am Montag hätte Ismaik den Präsidenten erneut mit dieser Geschichte konfrontiert und um Aufklärung gebeten. "Schneider hat aber gesagt, dass er dazu nichts sagen könne. Auch seine Kollegen Maget und Hauner waren überrascht. Sie hatten wohl noch nie etwas von dieser Geschichte gehört." Daraufhin hätte Ismaik Schäfer gefragt, ob er den Vorfall bestätigen könne. Das habe Schäfer getan. 

Die AZ hat versucht, Schneider und Schäfer zu dieser Behauptung zu befragen. Bisher allerdings erfolglos.

 

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