In letzter Minute: Verträge für Mauersberger, Karger, Gebhart & Co.

Zweiter "schwarzer Freitag" abgewendet: Kurz vor Auslaufen der bisherigen Verträge konnten die Löwen drei Spieler weiterhin an den Verein binden und vier Neulöwen verpflichten.
| Christoph Elzer
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Vorerst gerettet: Der TSV wird auch über den 30. Juni hinaus einen vollständigen Kader haben.
sampics/Augenklick Vorerst gerettet: Der TSV wird auch über den 30. Juni hinaus einen vollständigen Kader haben.

Zweiter "schwarzer Freitag" abgewendet: Kurz vor Auslaufen der bisherigen Verträge konnten die Löwen drei Spieler weiterhin an den Verein binden und vier Neulöwen verpflichten.

München - "Wir wollen gewährleisten, dass Daniel Bierofka und sein Team, die Tag für Tag enorm viel investieren, die positive Weiterentwicklung unserer Mannschaft fortsetzen können", sagte Interims-Geschäftsführer Markus Fauser am Freitagnachmittag und ließ den Worten Taten folgen: Der TSV 1860 München hat die heute auslaufenden Veträge mit Kapitän Felix Weber, Jan Mauersberger und Nico Karger verlängert sowie Timo Gebhart, Aaron Berzel, Daniel Wein und Benjamin Kindsvater als Neuzugänge beziehungsweise Wiederkehrer in die Löwen-Familie aufgenommen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass alle finanziellen Sorgen der schwer angeschlagenene KGaA beseitigt werden konnten. Vielmehr habe man "es ermöglicht, dass kurzfristig notwendige Verträge geschlossen werden konnten", so Fauser. "Damit haben wir die Weichen gestellt mit dem Ziel, in den nächsten zwei Wochen eine Gesamtlösung für die KGaA zu finden."

Wie diese Lösung aussehen könnte, deutete der Löwen-Geschäftsführer ebenfalls an: "Das ist ein starkes Signal in Richtung unserer Sponsoren und potentieller Investoren, mit denen wir uns ebenso wie mit unseren Gesellschaftern in konstruktiven Gesprächen befinden."

Irritiert zeigt sich der 39-Jährige über die Preisgabe vertraulicher Informationen: "Alle Beteiligten sollten sich darüber im Klaren sein, dass positive Lösungen für 1860 nur in vertrauensvollen Gesprächen erreicht werden können." Es steht zu vermuten, dass Fauser damit auf Aussagen von Hasan Ismaik anspielt, der zuletzt in der SZ enthüllt hatte, dass es Verhandlungen mit "zwei Familien aus München und einer Firma aus Bayern" über einen Einstieg bei Sechzig gebe.

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