"Ich hatte eh vor, umzustellen": Wie 1860 auf das doppelte Philipp-Aus reagiert
Umstellen, bitte: Der TSV 1860 muss im Heimspiel im Rahmen der Englischen Woche am Dienstagabend (19 Uhr) gegen Erzgebirge Aue auf Abräumer Philipp Maier (31) und Offensivspieler David Philipp (25) verzichten, die jeweils eine Gelbsperre absitzen müssen.
Cheftrainer Markus Kauczinski, der mit den Löwen den vierten Sieg in Serie einfahren will, nahm es pragmatisch. "Das fällt mir überhaupt nicht schwer: Je weniger wir sind, umso weniger Entscheidungen muss ich treffen", erklärte der 56-Jährige schmunzelnd: "Das ist einfach Business im Profisport, Sperren und Verletzungen gehören dazu – und ich hatte eh vor, umzustellen."
Für den zuverlässigen defensiven Mittelfeldmann Maier dürfte Junglöwe Damjan Dordan auflaufen, wie Kauczinski erklärte: "Damjan wäre die Option Nummer eins, wenn wir mit zwei Sechsern spielen. Er hat schon gegen Hoffenheim II mutig nach vorne gespielt, nachdem er reingekommen ist", lobte Kauczinski.
Rückt Steinkötter für Philipp in die 1860-Startelf
Für Philipp, der in den letzten drei Spielen an vier Toren beteiligt gewesen ist, könnte anstelle der beiden Torjäger-Routiniers Patrick Hobsch und Florian Niederlechner der zuletzt aufstrebende Angreifer Justin Steinkötter zum Zug kommen: "Justin Steinkötter hat wieder einen frischen Wind reingebracht. Mit seiner Art, mit seinem Tempo hilft er uns gerade."
Am Freitag (19 Uhr) folgt bereits das dritte Drittligaduell in nur einer Woche: Dann werden bei der Auswärtsfahrt zu Viktoria Köln auch die beiden Philipps wieder dabei sein.
- Themen:
- Erzgebirge Aue
- Markus Kauczinski

