Holebas: "Mir sind die Gerüchte egal"

Über José Holebas gibt es viele Spekulationen, immer wieder heißt es, der Linksverteidiger der Löwen könne bald verkauft werden - schließlich würde er 1860 viel Geld in die Kassen spülen. Den 26-Jährigen lassen die Gerüchte indes kalt: "Für mich zählt nur die Gegenwart", sagt er.
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Jose Holebas ist kein Löwen mehr: Der Verteidiger wechselt nach Piräus.
Sampics/Augenklick Jose Holebas ist kein Löwen mehr: Der Verteidiger wechselt nach Piräus.

MÜNCHEN - Über José Holebas gibt es viele Spekulationen, immer wieder heißt es, der Linksverteidiger der Löwen könne bald verkauft werden - schließlich würde er 1860 viel Geld in die Kassen spülen. Den 26-Jährigen lassen die Gerüchte indes kalt: "Für mich zählt nur die Gegenwart", sagt er.

Über seinen Namen war viel spekuliert worden, doch all das ließ ihn völlig kalt. Als ob nichts geschehen wäre trat José Holebas am Montagmorgen zum Trainingsauftakt der Löwen an, „mir sind die ganzen Gerüchte ziemlich egal“, sagt der linke Verteidiger des TSV 1860 ganz entspannt. Es ist kein großes Geheimnis, dass die Löwen weiterhin darauf angewiesen sind, Spieler gewinnbringend zu verkaufen.

Und weil Holebas seit Sonntag erst 26 Jahre alt ist, also immer noch als einer der jüngeren Profis durchgeht, und dazu auf seiner Position noch besser werden kann, ist er für andere Vereine interessant. „Das mag so sein“, sagt er selbst, „aber es bringt mir ja nichts, darüber nachzudenken, so lange das nur Spekulation sind.“

Holebas, der von Ex-Trainer Ewald Lienen vom Offensivspieler zum Außenverteidiger umgeschult wurde, will „erst mal die Leistungen aus der letzten Saison bestätigen“, und betont: „Es wäre verfrüht, vorher über die Erste Liga oder andere Optionen nachzudenken“. Zumal er auch sagt: „Ich bin jetzt seit vier Jahren hier und fühle mich sehr wohl. Für mich zählt nur die Gegenwart, nicht die Zukunft.“

Und da ihn auch kein Verein kontaktiert hat, will er sich fortan gar nicht mehr mit einem möglichen Abschied beschäftigen sondern nur noch an die Löwen-Vorbereitung unter Reiner Maurer denken. „Wir haben hier jetzt einen lockeren Trainer, unter dem es großen Spaß machen wird. Das haben wir ja gleich zum Auftakt gesehen“, betont Holebas, „am ersten Tag ein langes Spiel elf gegen elf, das macht nicht jeder Trainer. So was kommt bei Fußballern immer gut an.“

Marco Plein

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