Hinterberger weg: So läuft die Nachfolger-Suche

Die Bosse des TSV 1860 fahnden nach der Entlassung von Hinterberger nach einem Sportchef – oder sogar etwas mehr? Nowak wird’s nicht.
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Die Bosse des TSV 1860 München fahnden nach der Entlassung von Florian Hinterberger nach einem Sportchef – oder sogar etwas mehr? Piotr Nowak wird’s nicht.

München - Piotr Nowak wird es jedenfalls nicht. Nach AZ-Informationen ist das Gerücht, dass der frühere Löwen-Spielgestalter, der seit 1998 in den USA lebt, Nachfolger des am Freitag entlassenen Florian Hinterberger werden könnte, in etwa so hoch einzuschätzen wie die Wahrscheinlichkeit, dass Abedi Pelé bald Trainer bei 1860 werden könnte.

Präsident Gerhard Mayrhofer, Investor Hasan Ismaik und Geschäftsführer Markus Rejek wissen, dafür spricht derzeit sehr viel, schlicht selbst noch nicht, wem sie die Aufgabe anvertrauen sollen.

Man habe ein Anforderungsprofil erarbeitet, sagte Rejek am Freitag. Was Hinterbergers Nachfolger erfüllen müsste:

Option 1 - die Löwen werten das Amt auf:

Rejek als kaufmännischer Leiter bekommt einen Geschäftsführer Sport zur Seite gestellt. Dies ist derzeit am Wahrscheinlichsten.

Von einem Sport-Geschäftsführer kann eher verlangt werden, strategisch, visionär und eigenverantwortlich zu handeln als von einem Sportdirektor wie Hinterberger, der meist die Wünsche der jeweiligen Trainer und Bosse erfüllen musste.

Ein großer Name, der auf dem Markt wäre: Ex-Nationalmannschaftstorhüter Jens Lehmann, der mal VWL studierte – aber keinerlei Job-Erfahrung hat. Ein Kandidat, mit dem 1860 bereits 2012 im Gespräch war, ist Rachid Azzouzi, derzeit Sportchef bei St. Pauli. Er müsste aus dem Vertrag herausgekauft werden.

Option 2 - die ganz große Lösung:

Die Löwen verpflichten einen sehr starken Geschäftsführer von der Kategorie eines Dieter Hoeneß, Martin Bader oder Stefan Kuntz als Vorsitzenden der Geschäftsführung. Mit DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig wurde man sich zuletzt etwa finanziell nicht einig.

Problem: Rejek, gerade erst im Amt, müsste degradiert werden. Nicht allzu wahrscheinlich derzeit – aber Mayrhofer ist schwer auszurechnen.

Option 3 - alles bleibt, wie es ist:

1860 holt für Hinterberger einen mehr oder weniger erfahrenen Sportdirektor mit ähnlichem Aufgabenbereich. Frei wären etwa: Thomas Ernst (früher Bochum), Franz Gerber (früher Regensburg).

 

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