Hertha mit Personalsorgen nach München

Der TSV 1860 München empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) im Zweitliga-Heimspiel Hertha BSC Berlin. Die Berliner, die zuletzt zwei Spiele in Folge verloren haben, reisen mit großen Personalsorgen nach München.
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Markus Babbel und seine Hertha sind in der Krise.
dpa Markus Babbel und seine Hertha sind in der Krise.

MÜNCHEN - Der TSV 1860 München empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) im Zweitliga-Heimspiel Hertha BSC Berlin. Die Berliner, die zuletzt zwei Spiele in Folge verloren haben, reisen mit großen Personalsorgen nach München.

Nach zwei Niederlagen hintereinander liebäugelte Trainer Markus Babbel bei Hertha BSC mit einem Wechsel des taktischen Systems. Doch Verletzungen von Spielern machen ihm wahrscheinlich einen Strich durch die Rechnung. Im Auswärtsspiel des Fußball-Zweitligisten am Sonntag bei 1860 München fällt Abwehrspieler Sebastian Neumann aus. Neumann leidet an einer Bänderdehnung im Sprunggelenk. Beim Training am Donnerstag fehlte zudem Christian Lell wegen eines grippalen Infekts. Auch der Einsatz von Raffael ist fraglich. Ihn plagt eine Zerrung in der Wade.

„Angesichts dieser Umstände müssen wir überlegen, ob wir nicht bei Altbewährtem bleiben“, erklärte Babbel am Freitag und erteilte so allen angedachten Taktikwechseln schon mal eine vorsichtige Absage. Nahezu festgelegt hat sich Babbel darauf, dass Neumann durch den von einem Muskelfaserriss genesenen Fabian Lustenberger ersetzt wird. Ursprünglich wollte der Hertha-Trainer das bisher praktizierte 4-1-4-1-System durch ein 4-4-2 ersetzen.

Obwohl Hertha derzeit nur auf Platz drei der Tabelle liegt, ist der Gewinn der Herbstmeisterschaft noch immer ein Thema. Manager Michael Preetz sagte: „Unsere Ausgangsposition ist eine gute, wir können sie noch in diesem Jahr in eine sehr gute umwandeln.“ Bei 1860 München soll dafür der Anfang gemacht werden: „Wir müssen dort 100 Prozent Leistung abrufen“, forderte Babbel. Rund 2000 Fans werden die Mannschaft zum Spiel in München begleiten.

dpa

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