Hasan Ismaik vom TSV 1860 gegen 1. FC Kaiserslautern im Stadion

Einem Medienbericht zufolge wird sich Löwen-Investor Hasan Ismaik das Heimspiel gegen den 1. FCK live im Stadion anschauen. Steckt mehr hinter dem angeblichen Besuch?
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Live dabei: Löwen-Investor Hasan Ismaik (re.) mit dem Präsidenten des TSV 1860, Peter Cassalette.
dpa Live dabei: Löwen-Investor Hasan Ismaik (re.) mit dem Präsidenten des TSV 1860, Peter Cassalette.

München - Es rumort auf Giesings Höhen. Am frühen Sonntagabend schritt die Löwen-Mannschaft zum nicht-öffentlichen Abschlusstraining vor dem Montagsspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.15 Uhr, im AZ-Liveticker). Das Wetter: kalt, trist, trübe.

Löwen-Präsident Cassalette erhöht den Druck

Genau wie die sportliche Situation des TSV 1860. "Wenn wir am Montag nicht gewinnen, dann brennt's", hatte Sechzig-Präsident Peter Cassalette unter der Woche im Gespräch mit der AZ erklärt. Ist deswegen Investor Hasan Ismaik in der Stadt? Wie "dieblaue24" zumindest berichtet, wird sich der jordanische Geldgeber das Heimspiel gegen die Lauterer live und persönlich in der Arena in Fröttmaning anschauen. Der Verein wollte die Meldung auf Nachfrage der AZ weder bestätigen noch dementieren.

Ex-Lautern-Boss Kuntz:

Schon unter der Woche hatte der 39-Jährige wohl stellvertretend in Person von Cassalette den Druck auf das Trainerteam samt Sportchef Thomas Eichin merklich erhöhen lassen. "Ich habe gerade eine halbe Stunde mit Abu Dhabi telefoniert. Hasan ist sauer und enttäuscht, dass es nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat", erklärte Cassalette im Gespräch mit der "Bild".

Keine Rückendeckung von Ismaik für Runjaic

Ismaik habe vor der Saison sämtliche Wünsche erfüllt, der Trainerstab habe alles bekommen, was er wollte, meinte der 63-Jährige weiter, "sogar jetzt noch einen super Trainingsplatz, von dem alle schwärmen. Aber jetzt müssen sie auch mal liefern. Das ist Hasans Meinung und damit hat er Recht".

Rückendeckung geht freilich anders. Bleibt die Frage: Steckt mehr hinter dem Besuch des Jordaniers? Geht es um seinen angeblichen Wunsch nach mehr Klub-Anteilen, wovon jüngst berichtet wurde? Oder geht es gar um Personalien? Womöglich um die des Trainers?

Diese Statistiken machen den 1. FCK zum Angstgegner

Verliert Runjaic gegen seinen Ex-Klub, spricht nicht mehr viel für eine weitere Zusammenarbeit. Am Spieltag drauf ist seine Mannschaft bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig zu Gast - mit oder ohne ihn. Darüber wird nicht zuletzt der Investor entscheiden. Vielleicht sogar direkt vor Ort, in München.

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