Halfar: "Freue mich auf die großartige Arena"

Drei Jahre hat Daniel Halfar für den TSV 1860 München gespielt. Mit seinem neuen Verein, dem 1. FC Köln, kehrt er nun zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück.
| Markus Merz
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Daniel Halfar (rechts) gegen Grzegorz Wojtkowiak.
sampics/AK Daniel Halfar (rechts) gegen Grzegorz Wojtkowiak.

Drei Jahre hat Daniel Halfar für den TSV 1860 München gespielt. Mit seinem neuen Verein, dem 1. FC Köln, kehrt er nun zum ersten Mal an seine alte Wirkungsstätte zurück.

München - 68 Spiele und acht Treffer gehen auf das Konto von Daniel Halfar in seinen drei Jahren für den TSV 1860. Im vergangenen Sommer verließ der Mittelfeldspieler die Löwen und wechselte zum 1. FC Köln. Mit seinem neuen Verein kehrt Halfar am Sonntag (13.30 Uhr) nun an seine alte Wirkungsstätte zurück. Die AZ hat mit Daniel Halfar gesprochen.

Wie sehen Sie Ihre persönliche Entwicklung seit dem Wechsel von 1860 zum FC Köln?

„Ich glaube, dass ich beim 1. FC Köln die gute Entwicklung bestätige, die ich schon in den drei Jahren bei 1860 genommen habe. Natürlich muss man als Profisportler immer hart an sich arbeiten und ist nie am Ziel. Aber ich sehe die Entwicklung von mir und der gesamten Mannschaft auf einem sehr guten Weg – auch wenn die Ergebnisse zuletzt nicht so gut ausgefallen sind, wie sie hätten sein können. Wir haben noch Luft nach oben.“

Freuen Sie sich, dass die Löwen Ihnen mittlerweile nachtrauern?

„Mich freut es nicht, dass man mir nachtrauert, sondern mehr, dass ich bei den Fans in den drei Jahren scheinbar einen guten Eindruck hinterlassen habe. Den Verein zu verlassen, war ja ursprünglich nicht meine Entscheidung. Der Verein sagte mir am Ende der letzten Saison, dass man mit mir nicht mehr plane und man mich verkaufen wolle. Das war kein schönes Gefühl. Ich bin froh, dass ich beim 1. FC Köln zu einem Team gekommen bin, das mich mit so offenen Armen empfangen hat.“

Wie beurteilen Sie die Entwicklung der Löwen seit Sie weg sind?

„Dazu kann ich nichts sagen, da ich mich seit meinem Wechsel nur auf die Aufgabe in Köln konzentriere. Zwar verfolge ich die Ergebnisse, aber eine Beurteilung der Entwicklung steht mir nicht zu.“

Ihr Kumpel Benny Lauth vermisst Sie beim Schafkopfen? Werden sie sich bald mal wieder zum Karteln treffen?

„Das würde ich gerne machen, aber die räumliche Distanz zwischen München und Köln ist doch etwas zu groß für ein spontanes Treffen während der laufenden Saison. Das muss leider noch etwas warten.“

Leiden Sie mit Benny Lauth, der ja im Moment keine einfache Situation durchlebt?

„Ich kann aus der Ferne die Situation schlecht einschätzen. Jeder Profi möchte immer von Beginn an auf dem Platz stehen, das ist doch klar.“

Was erwarten Sie von Ihrer Rückkehr in die Allianz Arena? Werden viele alte Freunde vorbeischauen? Wird es ein Spiel wie jedes andere, oder bedeutet Ihnen die Allianz Arena doch ein wenig mehr als andere Stadien?

„Nach drei Jahren im Trikot der Löwen ist die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte natürlich etwas Besonderes für mich. Vor allem auf die großartige Arena freue ich mich. Ich hoffe, vor und nach dem Spiel viele meiner alten Bekannten aus der Stadt und aus dem Club zu treffen. Doch auf dem Platz spielt das keine Rolle. Ich werde alles dafür tun, dass wir möglichst die drei Punkte mit nach Köln nehmen.“

Wohin führt der Weg des 1. FC Köln?

„Wir können den Aufstieg aus eigener Kraft schaffen. Wenn wir unser Potential konstant abzurufen, dann führt der Weg des 1. FC Köln aller Voraussicht nach in die Bundesliga. Was danach kommt, kann jetzt noch niemand sagen. Das hängt von zu vielen verschiedenen Faktoren ab. Für uns wäre der Aufstieg in erster Linie die Erfüllung unseres gemeinsamen, großen Traums.“

Und der, des TSV 1860?

„Ich wünsche dem Verein, dass er den ersehnten Bundesligaaufstieg möglichst bald schafft. Über die Jahre ist mir 1860 schon ans Herzen gewachsen. Deswegen würde es mich persönlich sehr für den Verein, die Fans und das Umfeld freuen. Die nächsten Duelle mit den Löwen finden hoffentlich in der Bundesliga statt.“

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