Gerhard Mayrhofer: "Froh, wenn Kirmaier-Zirkus aufhört"

Präsident Gerhard Mayrhofer und Geschäftsführer Markus Rejek äußern sich zuversichtlich über die anstehende Delegiertenversammlung. "Es gibt keine Alternative"
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München - „Ich bin natürlich froh, wenn der ganze Kirmaier-Zirkus aufhört.“ Mit diesen Worten blickt Löwen-Präsident – faktisch korrekt Notvorstand – Gerhard Mayrhofer der Außerordentlichen Delegiertenversammlung entgegen. Der TSV 1860 hat für den 2. Dezember seine rund 230 Delegierten ins Kulturzentrum Taufkirchen geladen, um Mayrhofer (ein zweites Mal) zu wählen.

Doch was, wenn das Votum nicht so eindeutig ausfällt wie bei der ersten Wahl Mayrhofers, als er mit 96 Prozent, aber nach Helmut Kirmaiers Klagen nicht rechtskräftig ins Amt gewählt wurde? „Damit beschäftige ich mich gar nicht. Darüber können wir am 3. Dezember reden“, sagt Mayrhofer. Sprich, wenn die Wahl abgehalten wurde. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Delegierten Mayrhofer ein zweites Mal ins Amt wählen – trotz des ausbleibenden Erfolgs.

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Doch was wäre, wenn? „Sollte Mayrhofer nicht die Mehrheit erlangen, haben wir eine Situation, die sich keiner wünscht, die auch weitergedacht werden müsste“, sagt Geschäftsführer Markus Rejek zur AZ. Und echauffiert sich: „Mir ist kein Fall in 51 Jahren Bundesliga bekannt, der eine ähnliche Dimension hat. Das ist nicht nur absurd, das ist hanebüchen.“ Daher gebe es für ihn nur eine Wahl: „Ich bin nach wie vor von diesem Präsidium zu 100 Prozent überzeugt, von daher gibt es für mich keine Alternative. Das müssen die Delegierten in ihrer Überlegungen vorher einfach berücksichtigen.“

Und Mayrhofer macht unmissverständlich klar, dass die Zermürbungstaktik von Kirmaier an ihm zehre, aber nicht zum Erfolg führen werde: "Das ist inzwischen eine tausendseitige Akte. Da stelle ich mir schon die Frage: Was mache ich hier eigentlich? ? Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass diese Dinge an mir als Mensch spurlos vorübergehen. Aber ich bin eine Kämpfernatur – ich lasse mich nicht unterkriegen.“ Mayrhofer, der Kämpfer. Der Präsident ohne Alternativen.

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