Frust beim TSV 1860 - Schwere Zeiten für Fröhling

Wieder wurde es nichts mit dem ersten Saisonsieg, 1860 verbringt die Länderspiel-Pause auf einem Abstiegsplatz. Die Situation vor allem für Coach Fröhling bleibt damit angespannt.
| sid
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Unsichere Zukunft: 1860-Coach Torsten Fröhling.
Rauchensteiner/Augenklick Unsichere Zukunft: 1860-Coach Torsten Fröhling.

Bielefeld/München - Nach dem nächsten Dämpfer steht die Sieglos-Truppe des TSV 1860 vor einer Länderspielpause ganz im Zeichen der Krisenbewältigung. Während in München längst mögliche Kandidaten als Nachfolger für den glücklosen Trainer Torsten Fröhling gehandelt werden, übten sich die Spieler nach dem 1:1 bei Arminia Bielefeld in Selbstkritik - gepaart mit einer gehörigen Portion Frust. "Es nutzt nichts, wenn wir jede Woche die gleiche Platte auflegen", haderte Kapitän Christopher Schindler am Freitagabend. "Wir müssen jetzt einfach mal gewinnen."

Nun müssen die Sechziger aber bis zum 19. Oktober warten, um nach bislang sechs Unentschieden und vier Niederlagen den nächsten Anlauf auf den ersten Sieg im dieser Saison zu unternehmen. Das Remis in Bielefeld sorgte bei dem Team nicht für bessere Stimmung, zumal die Löwen in Halbzeit zwei nicht nachlegen und nach den Treffern von Marius Wolf (8. Minute) sowie dem Ausgleich von Arminen-Torjäger Fabian Klos (40.) erneut in Führung gehen konnte. "Insofern können wir mit dem Punkt nicht viel anfangen", meinte Abwehrchef Schindler, der mit seiner Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz rangiert.

Fröhling haderte nicht mit dem Willen seiner Mannschaft, aber mit der Passivität nach dem frühen Führungstor. "Wir haben es versäumt, das 2:0 nachzulegen. Wir haben nicht konsequent den Abschluss gesucht", kritisierte der 49-Jährige. Bei den Konterchancen nach der Pause habe "die letzte Präzision gefehlt", monierte Torschütze Wolf. Sechs Punkte aus zehn Saisonspielen sind als Zwischenbilanz enttäuschend.

Ob Fröhling am 11. Spieltag in rund zwei Wochen gegen den Karlsruher SC die Chance bekommt, den Sieglos-Bann zu brechen, ist offen. In der Länderspielpause könne man "auch noch mal was machen", hatte Geschäftsführer Markus Rejek vor der Partie in Bielefeld vielsagend erklärt.

Der Merkur hat bereits Jos Luhukay (zuletzt Hertha BSC) und Benno Möhlmann (zuletzt FSV Frankfurt) als mögliche Nachfolge-Kandidaten für den noch amtierenden Coach genannt.

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