Fortschritt? Rückschritt? Stillstand? Die Funkel-Bilanz

Die AZ macht den Check: Was ist unter ihm besser geworden? Und was nicht? Der Nachfolger von Alexander Schmidt fordert jetzt eine Siegesserie.
| Markus Merz
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Löwen-Trainer Friedhelm Funkel erwartet keine leichte Aufgabe auf der Bielefelder Alm.
dpa Löwen-Trainer Friedhelm Funkel erwartet keine leichte Aufgabe auf der Bielefelder Alm.

MÜNCHEN Etwas mehr als sechs Wochen ist Kodjovi Koussou bleibt ein Kandidat für die erste Elf. „Ich mag es, junge Spieler reinzuwerfen, die sich anbieten. Ich hoffe, dass ich bald noch mehr Spieler aus der U21 bei uns einbauen kann”, sagt Funkel.

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Was alles still steht: Ganz klar: Funkel hat es nicht geschafft, die Löwen torgefährlicher zu machen. „Das ist nicht gut, das ist unser Manko.” Drei Tore in fünf Ligaspielen (alle gegen Erzgebirge Aue) sind viel zu wenig. Auch ist nicht zu erkennen, dass die Löwen wesentlich häufiger vor das gegnerische Tor kommen als unter Schmidt. Die Punktausbeute von sechs Zählern genügt nur zum Mittelmaß. „Wir müssen jetzt da hin kommen, die Unentschieden-Spiele zu gewinnen. Wir hätten mehr Punkte haben können”, sagt Funkel. Zur Folge hat diese Bilanz auch, dass die Stimmung im Umfeld nur unwesentlich besser geworden ist. Die Euphorie nach dem BVB-Spiel ist längst verflogen, zu den Heimspielen in der Allianz Arena kommen weiterhin keine 20000 Zuschauer.

Die Rückschritte: Um wirklich viel falsch zu machen, dazu sind sechs Wochen zu wenig. Dennoch: Mit Funkel ist der Abstand zur Abstiegszone auf vier Punkte geschrumpft. Bei einer Niederlage am Sonntag (13.30 Uhr) in Karlsruhe droht der Sturz in die zweite Tabellenhälfte. „Wir müssen realistisch sein. Der Weg nach hinten ist nicht weit. Wir müssen eine Serie starten”, sagt er. Außerdem muss Funkel die Ersatzspieler bei Laune zu halten. Schon öfter hat er nicht das volle Wechselkontingent ausgeschöpft. Er wechselt meist spät. Dennoch sagt er: „Wir haben eine positive Stimmung.”

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