Fitness-Löwe Buck: Sixpack als Schutz

Für Coach Maurer ist er ein „Vorbild-Profi“. Der Neuzugang sagt: „Ich muss immer aktiv sein.“
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Stefan Buck
sampics/Augenklick Stefan Buck

Für Coach Maurer ist er ein „Vorbild-Profi“. Der Neuzugang sagt: „Ich muss immer aktiv sein.“

BAD HÄRING Dass er Profisportler ist, sieht man Stefan Buck an. Auf den ersten Blick. Ein Leichtathlet könnte er sein, vielleicht auch ein Schwimmer. Oder einfach nur ein Model für Fitness-Zeitschriften. Aber nein, Stefan Buck ist Fußball-Profi. Beim TSV 1860.

„Durch jahrelanges Training habe ich meinen jetzigen Stand erreicht", erzählt der Neuzugang, der vom FC Augsburg zum TSV 1860 wechselte. „Als ich in Pfullendorf aus der Jugend in die Regionalliga-Mannschaft kam, habe ich gelernt, dass mein Körper mein Kapital ist und damit angefangen, alles dafür zu tun, um im besten Zustand zu sein. Viel Schlaf, gute Ernährung und vor allem Extra-Training."

Buck arbeitet viel im Kraftraum, konzentriert sich dabei vor allem auf den Rücken- und Rumpfbereich, und das mit Erfolg: seine aufrechte Körperhaltung ist vorbildlich. Während andere Profis oftmals ziemlich wackelig und ohne Spannung auf den Beinen stehen, muss sich Buck vor keinem Zweikampf scheuen. „Die Muskulatur gibt einem Schutz. Trainieren lohnt sich, der Körper dankt es einem. Zum Glück sehe ich das aber nicht als Arbeit an", sagt der 29-Jährige und erklärt: „Ich muss immer aktiv sein, sonst werde ich verrückt. Ich kann nicht nichts machen, das halte ich nicht aus." Kein Wunder, dass Reiner Maurer begeistert ist. „Er ist ein Vorbild-Profi“, sagt der Löwen-Trainer, „von ihm sollen sich die jungen Spieler was abschauen. Das wäre mir recht.“

Zudem, davon ist der 1860-Coach überzeugt, habe die optimale Berufsauffassung einen positiven Nebeneffekt. „Na klar", sagt Maurer, „auch bei uns achten die Spieler darauf, dass mit ihrem Sixpack alles stimmt." Buck jedoch bestreitet, aufs Äußere erpicht zu sein. „Wenn ich auf die Optik achten würde, hätte ich mir dicke Arme antrainiert und würde den ganzen Tag mit freiem Oberkörper durch die Gegend rennen", sagt der Fitness-Löwe: „Wenn ich mich fit fühle, fühle ich mich auch wohl. Dann passt alles."

Trotz aller energischen Trainingsbemühungen weiß Buck aber auch ganz genau, wann es zu viel wird. Zwar werden die Löwen-Profis in dieser Woche im Trainingslager in Bad Häring jeden Tag einmal gewogen. Daheim jedoch, wo Buck eine moderne Wage mit Körperfettfunktion stehen hat, sieht er die ganze Angelegenheit doch etwas lockerer: „Bei dem Ding ist die Batterie schon länger leer.“

Marco Plein

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