Fabian Johnson: Ein Löwe für Werder

Bei der U21-EM könnte 1860-Jungstar Johnson neben Özil und Marin im Mittelfeld spielen – genau wie nächste Saison in Bremen.
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Fabian Johnson verlässt die Löwen und wechselt zum amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg
Rauchensteiner/Augenklick Fabian Johnson verlässt die Löwen und wechselt zum amtierenden Deutschen Meister VfL Wolfsburg

Bei der U21-EM könnte 1860-Jungstar Johnson neben Özil und Marin im Mittelfeld spielen – genau wie nächste Saison in Bremen.

MÜNCHEN Am Montag beginnt für Fabian Johnson das Abenteuer Europa. Bei der U21-EM in Schweden spielt die deutsche Truppe zum Auftakt gegen Top-Favorit Spanien (Montag, 20.15 Uhr, ZDF live). Ziel ist der Titelgewinn.

Noch hat sich Trainer Horst Hrubesch nicht festgelegt, ob der einzige Löwe im Kader von Beginn an spielen wird. „Fabian ist ein sehr guter und zuverlässiger Spieler für die Außenbahn“, sagt Hrubesch.

Denkbar also, dass Johnson zusammen mit Mesut Özil und Marko Marin das offensive Mittelfeld der U21 bilden wird. Und womöglich nächste Saison auch bei Werder Bremen? Wie die AZ erfuhr, gehört nämlich auch Werder Bremen zum Kreis der Interessenten für Johnson. Nach Wolfsburg, Stuttgart und dem HSV.

Der Plan sieht so aus: In Bremen kann Johnson auf der Außenbahn Mesut Özil ersetzen, der die Spielmacher-Rolle des zu Juve abgewanderten Regisseurs Diego übernehmen soll. Und zusammen mit dem Noch-Gladbacher Marko Marin, den Bremen will, die Flügelzange bilden. Oder eben auch hinter Marin absichern.

Bremens Manager Klaus Allofs mochte zum Thema Johnson gegenüber der AZ am Freitag nichts sagen. Wäre ja womöglich schlecht fürs Geschäft. Allerdings hat Allofs zuletzt wiederholt erklärt, dass der Pokalsieger noch einen Spieler für die Außenbahn braucht. Einen wie Johnson.

1860 ist nach AZ-Informationen mittlerweile nicht mehr abgeneigt, Johnson abzugeben – wenn der Preis stimmt: über drei Millionen Euro Ablöse. Geld, das verwendet werden könnte, um den Transfer von Trainer Ewald Lienens Wunschspieler Grigoris Makos (Panionios Athen) zu stemmen.

Filippo Cataldo

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