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Exklusiv: Die erste Reaktion der Stadtspitze auf die neuen Stadion-Pläne der Löwen

Eine große Stehtribüne, tausende Vip-Plätze, das ganze Stadion überdacht: Am Freitag hat der TSV 1860 seine ambitionierten Pläne fürs Grünwalder Stadion vorgestellt. Wie die Stadtspitze darauf reagiert.
Felix Müller
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Es soll ein Stadion werden, keine Arena. Das betont man im Umfeld der Löwen sehr. Und tatsächlich: Die Pläne für das neue, das um- und ausgebaute Grünwalder Stadion, die am Freitag Anwohnern vorgestellt wurden, sehen nach einem klassischen Stadion aus und nicht nach einer dieser sehr austauschbaren modernen deutschen Fußball-Arenen. Die Formsprache der heutigen Stehhalle wurde dafür zum Beispiel auf die anderen Tribünen übertragen. Flutlichtmasten sollen weiter weithin sichtbar sein.

Wie berichtet, will der TSV 1860 das städtische Stadion in Erbpacht übernehmen. Es soll nach dem Umbau insgesamt 27.000 Menschen Platz bieten (darunter, was für die Erlöse sehr wichtig ist, 2000 Business-Sitze, aber auch für stolze 13.000 Stehplätze). Das Stadion soll klimaneutral werden und unter anderem Geschäfte zur Straße hin beinhalten, also für das Viertel jenseits von Spieltagen nutzbar sein.

Die neue Osttribüne lehnt sich gestalterisch nahtlos an die Stehhalle an.
Die neue Osttribüne lehnt sich gestalterisch nahtlos an die Stehhalle an. © Powerhouse Company

Das sagt Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl zu den neuen Plänen

Bei den Nachbarn kamen die Pläne ganz gut an, auch wenn die Löwen offenbar was Verschmutzungen an Spieltagen im Umfeld betrifft noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen haben. Und auch aus der Stadtspitze gibt es nun eine erste positive Reaktion. "Als langjährige Anhängerin der Löwen finde ich es sehr gut, dass der Verein das Projekt Stadionertüchtigung so ambitioniert voranbringt", sagte Sport-Bürgermeisterin Verena Dietl, die in Dominik Krauses Stadt-Spitze für das Projekt verantwortlich ist, am Sonntag auf AZ-Anfrage. "Die Ideen und Gedanken der Machbarkeitsstudie finde ich spannend."

Dietl lobte den TSV 1860 explizit für sein Vorgehen: "Dass die Öffentlichkeit und vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner mit der Veranstaltung am vergangenen Freitagabend und damit bereits früh eingebunden wurden, ist ebenso eine gute und richtige Entscheidung von Sechzig, die ich persönlich auch unterstütze."

Verena Dietl bei einem Besuch in der AZ-Redaktion vor einigen Wochen.
Verena Dietl bei einem Besuch in der AZ-Redaktion vor einigen Wochen. © Ben Sagmeister

Der Standort des Grünwalder Stadions sei "stadtplanungsrechtlich sehr herausfordernd", betonte Dietl aber auch, "das wissen wir schon seit langer Zeit. In den kommenden Wochen werden sich die relevanten städtischen Stellen genau deshalb im Detail mit den Aussagen und den Vorschlägen der Machbarkeitsstudie auseinandersetzen."

Die neue Westkurve soll 13.000 Zuschauern Platz bieten.
Die neue Westkurve soll 13.000 Zuschauern Platz bieten. © Powerhouse Company

Klingt durchaus so, als sehe die Bürgermeisterin noch einige Fragezeichen (abseits des großen nach der Finanzierung, das eh über allem schwebt). "Als Sportbürgermeisterin werde ich diesen Prozess sehr eng begleiten und weiterhin alles mir Mögliche dafür tun, die für Giesing so wichtige Frage der Zukunft des Stadions an der Grünwalder Straße als moderne, gut funktionierende sowie auch weiterhin identitätsstiftende Spielstätte gut voranzubringen", versprach sie am Sonntag den Löwenfans.

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  • Ultralöwe vor 33 Minuten / Bewertung:

    Chrisi da gebe ich dir 100% Recht. Wenn München wirklich den Zuschlag für die Olympiade bekommt käme Geld vom Bund, vom Freistaat, von der Stadt und von 60, da diese Stadion ja als Football Stadion genutzt werden sollte.. Wenn sie die Namensrechte geschickt verkaufen wäre die Restschuld evtl. vertretbar. Vorrassetzung müßte aber sein ein solider Neuanfang mit dem richtigen Personal, strukturierte Planung und eine vertrauensvolle Aussendarstellung.

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  • Chris_1860 vor 10 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Ultralöwe

    Hoffen wir, alle Löwen, dass es so kommt.

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  • HansHerrlich vor 38 Minuten / Bewertung:

    Ich habe gehört, ein weiterer Amateurverein, der SC Amacitia, möchte ein Stadion für die Damenmannschaft mit 20000 Zuschauern neben dem Dantebad bauen...

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