Ex-Löwe Weissenberger traut 1860 den Aufstieg zu

Er kam vorbei auf einen Kaffee ins Löwenstüberl. Markus Weissenberger, von 2001 bis 2004 bei den Sechzgern, im Gespräch mit der AZ über sein Karriereende - und die nahe Zukunft seines ehemaligen Vereins.
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Markus Weissenberger (vorne) im Löwen-Trikot
AP Markus Weissenberger (vorne) im Löwen-Trikot

MÜNCHEN - Er kam vorbei auf einen Kaffee ins Löwenstüberl. Markus Weissenberger, von 2001 bis 2004 bei den Sechzgern, im Gespräch mit der AZ über sein Karriereende - und die nahe Zukunft seines ehemaligen Vereins.

Löwenstüberl-Chefin Christl Estermann schaute ganz überrascht. Sie hielt den Fremden für Hachings Sportchef Francisco Copado. "Ich sage Dir, wenn Du einen unserer Jungs wegkaufst, dann gibt's Saures." Aber der dunkelhaarige Typ mit der Lederjacke, der da am Donnerstagvormittag vor dem Stüberl saß und ganz entspannt seinen Capuccino trank, war nicht Copado, sondern Ex-Löwe Markus Weissenberger (von 2001-2004 beim TSV 1860). Er schaute kurz am Trainingsgelände vorbei, wollte seinen alten Spezl Benny Lauth besuchen.

Weissenberger hat diesen Sommer seine Karriere als Profi beendet, spielte zuletzt bei LASK Linz in der ersten Liga in Österreich. Dort wohnt er mit seiner Frau und den beiden Kindern. "Damals als ich noch bei den Löwen spielte, war für mich immer klar, dass ich irgendwann nach Österreich zurückgehe", so Weissenberger.

Der 35-Jährige arbeitet jetzt bei "Hagmayr Sportmanagement", der Firma seines früheren Beraters Max Hagmayr in Linz. "Ich fange ganz neu an, muss erstmal viel lernen und mich in dem Job des Spielerberaters zurechtfinden", sagt Weissenberger zur AZ, "es reizt mich Spieler zu finden, ihnen meine Erfahrung weiterzugeben und ihnen in der Profikarriere zu helfen. Natürlich will ich irgendwann auch die Lizenz erwerben."

Weissenberger hatte bis zuletzt gehofft noch ein Jahr dranzuhängen. "Ich habe in den letzten zwei Jahren beim LASK nur sieben Spiele gemacht, habe mich noch mal rangekämpft, aber es wurde immer schwieriger und da war es dann Zeit aufzuhören."

Die Löwen hat Weissenberger die letzten Jahre stets verfolgt. Er sagt: "Ich hatte immer Kontakt zum Benny Lauth, Michael Hofmann und Torben Hoffmann, die ja nicht mehr da sind und war immer sehr gut informiert." Weissenberger traut den Sechzgern heuer großes zu. "Wenn die Löwen so weitermachen wie die letzten Spiele, werden sie ein großes Wort beim Aufstieg mitreden."

Reinhard Franke

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