Ex-Löwe Uduokhai ist bester Zweikämpfer der Bundesliga

Für eine mickrige Million verkaufte der TSV 1860 ihn nach dem Abstieg im Sommer - nun ist ein Ex-Löwe der beste Zweikämpfer der Bundesliga. 
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Ex-Löwe Felix Uduokhai ist nach sieben Spieltagen der beste Zweikämpfer der Bundesliga.
Rauchensteiner/Augenklick Ex-Löwe Felix Uduokhai ist nach sieben Spieltagen der beste Zweikämpfer der Bundesliga.

München/Wolfsburg - Nach dem Abstieg im Mai aus der zweiten Liga in die Regionalliga verkaufte der TSV 1860 München nahezu seine gesamte Mannschaft. Auch dabei: der erst 20 Jahre junge Felix Uduokhai. Er wechselte für eine Million Euro zum VfL Wolfsburg in die erste Bundesliga. 

Dass er sich dort durchsetzen würde, daran glaubte fast niemand. Inzwischen werden sich die Löwen vermutlich ärgern, dass sie ihren Schützling, den sie 2008 aus der Jugend von Erzgebirge Aue nach München holten, nicht für mehr Geld abgaben. 

Denn: Nach dem 7. Spieltag im Oberhaus ist der Innenverteidiger unangefochtener Stammspieler beim VfL Wolfsburg, spielte in jeder Partie, in sechs Spielen sogar über die volle Distanz. Und dabei stellt sich Uduokhai mehr als geschickt an. Der kicker veröffentlichte nun eine Liste mit den besten Zweikämpfern, Passgebern und Spielern mit den meisten Ballkontakten pro Bundesliga-Verein. 

In einem Jahr zum Nachwuchsstar

Felix Uduokhai ist nicht nur der beste Zweikämpfer der "Wölfe", sondern gar der beste Zweikämpfer der Bundesliga. 72,2 Prozent seiner Zweikämpfe gewann der 20-Jährige - Bestwert. Damit hatte noch vor einem Jahr sicher niemand gerechnet. 

In den Fokus spielte sich der Abwehrspieler erst im Spätjahr 2016, nach einer auskurierten Verletzung an der Patellasehne. Von da an war er als Innenverteidiger neben Jan Mauersberger oder bei Dreierkette auf der rechten Abwehrseite gesetzt. 

Schon zu Saisonbeginn 2017/18 schwärmte VfL-Sportdirektor Olaf Rebbe vom Youngster: "Felix sollte zunächst einmal Druck im Training machen, aber jetzt spielt er. Und er macht das gut." So schnell kann es gehen. 

Lesen Sie hier: Personalplanung bei den Löwen - Vertragsende 2018: Was passiert mit Mölders?

 

 

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