Ex-Löwe Görlitz: Traurig auf der Tribüne

Andreas Görlitz ist frustriert: Statt in den USA zu spielen, sitzt er am Sonntag beim Derby auf der Tribüne
| S. Forster
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Ex-Löwe Andreas Görlitz spielt leidenschaftlich gerne Gitarre - auch in seiner eigenen Band "Room 77"
sampics/Augenklick Ex-Löwe Andreas Görlitz spielt leidenschaftlich gerne Gitarre - auch in seiner eigenen Band "Room 77"

München - Das Wiedersehen mit seinem Ausbildungsverein hat sich Andreas Görlitz ganz anders vorgestellt. Auf seiner gewohnten rechten Außenbahn wollte er wirbeln, gefährliche Flanken schlagen und am Ende den Löwen die drei Punkte klauen mit Ingolstadt. Doch daraus wird nichts. Denn der ehemalige Nationalspieler ist aussortiert worden von Ingolstadts Trainer Marco Kurz.

Bereits in der vergangenen Saison lief Görlitz nur sechsmal auf für die Schanzer, obwohl „ich locker noch 2. Liga spielen kann“, wie er im Interview mit "Bild" betont. Im Sommer wurde sein auslaufender Vertrag nicht verlängert. Ein in der Winterpause geplanter Wechsel nach Washington in die US-Liga MLS ist geplatzt, „weil die keine Spieler aus Europa verpflichten durften, die was kosten“, wie Görlitz sagt. Obwohl er in Ingolstadt letzte Saison kaum spielte, verweigerte der Klub ihm letzten Winter die ablösefreie Freigabe.

Seitdem ist er natürlich arg frustriert, doch Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage: „Ich habe die Vorbereitung beim TSV Peiting mitgemacht, trainiere dort zweimal die Woche und halte mich zusätzlich fit.“ Der ehemalige Bayern-Spieler hofft immer noch auf ein Comeback. Am Sonntag will er sich in der Allianz Arena aber das Derby ansehen zwischen seinen beiden Ex-Klubs.

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